FPK-Darmann: SPÖ Kärnten hilft SPÖ-Personalvertreter beim Vertuschen des Porno-Email-Skandals

Gegen Nischelwitzer ermittelt die Staatsanwaltschaft auch wegen schwerer Nötigung

Klagenfurt (OTS) - Es wird der SPÖ nicht gelingen aus einem Täter ein Opfer zu machen. Das machte heute FPK-Klubobmann Mag. Gernot Darmann im Zuge einer Pressekonferenz deutlich. Unter dem Motto "tarnen und täuschen" stehe bis dato die ganze SPÖ-Spitze hinter dem Personalvertreter und SPÖ-Landtagskandidat Gernot Nischelwitzer, dem die Amtsdirektion als unabhängige Instanz, nachgewiesen hat, in seiner Dienstzeit Porno-Emails versendet zu haben. Sogar die Arbeiterkammer - für Herrn Nischelwitzer als Personalvertreter gar nicht zuständig - wird von der SPÖ dazu missbraucht, Ferndiagnosen abzugeben, die nicht der Wahrheit entsprechen, kritisierte heute der FPK-Klubobmann.

"Die Doppelmoral der SPÖ Kärnten, die der Öffentlichkeit weißmacht, die Würde der Frau wertzuschätzen und engagierte Sexismusdebatten führt und auf der anderen Seite zu entwürdigenden Prono-Emails schweigt, ist unerträglich", so Darmann, der einmal mehr klarmacht, dass Nischelwitzer als Personalvertreter sowie als SPÖ-Landtagskandidat nicht mehr tragbar ist. "Wir Freiheitliche erwarten uns von der SPÖ-Spitze zu dieser Causa klare Worte. Vor allem die SPÖ-Frauen sind dies der Öffentlichkeit schuldig", erklärt Darmann.
Fakt sei, dass auf Nischelwitzers Computer nicht, wie fälschlicherweise behauptet, zugegriffen wurde, sondern ein Zeuge, der entsprechende Porno-Inhalte von Herrn Nischelwitzer erhalten hat, seinen Computer zur Untersuchung der Faktenlage zur Verfügung stellte.

Dass Nischelwitzer völlig untragbar geworden sei, zeige auch die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft Klagenfurt gegen ihn wegen dem Tatbestand der schweren Nötigung ermittelt und das Verfahren eingeleitet wurde. Im Dezember 2012 wurde seitens der Landesamtsdirektion eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt weitergeleitet. Der Staatsanwaltschaft erschien der Anfangsverdacht offenbar so verdichtet, dass auch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde (Aktenzahl: 11St 265/12t der STA Klagenfurt). Das LKA wurde mit den Erhebungen beauftragen, welche bereits seit mehreren Wochen geführt werden. Dem Vernehmen nach würden auch bereits schwer belastende Zeugenaussagen unter Wahrheitspflicht vorliegen. Weiters wird gegen Nischelwitzer auch wegen Verleumdung ermittelt, da keine einzige der 15 unter Wahrheitspflicht vor der Staatspolizei getätigten Zeugenaussagen in der Causa "Geburtstagsfeier Dr. Kampl" die konkreten Anschuldigungen von Herrn Nischelwitzer in dessen Anzeige bestätigte.

"An entsprechenden Konsequenzen für Nischelwitzer führt kein Weg mehr vorbei", schließt Darmann.

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