ASFINAG: So erkennen Sie eine originale Vignette!

Wien (OTS) - Seit dem 1. Februar 2013 ist die himbeerfarbene Vignette zur Benützung von Autobahnen und Schnellstraßen verpflichtend. Wie jedes Jahr haben Mautaufsichtsorgane der ASFINAG auch heuer einzelne gefälschte Jahresvignetten entdeckt. Fälschung von Vignetten ist ein schwerwiegendes strafbares Delikt, ähnlich der Geld- oder Urkundenfälschung!

Der Vignettenpreis wird jährlich gesetzlich festgelegt, eine Pkw-Jahresvignette kostet heuer exakt 80,60 Euro. Vignetten sollten nur bei den von der ASFINAG autorisierten rund 6000 Vertriebspartnern - darunter ÖAMTC, ARBÖ, Trafiken, ADAC (Liste online unter:
http://www.asfinag.at/maut/vertriebsstellen/vignette) - zu diesem
Preis erworben werden. Es gilt: Finger weg von jeglichen dubiosen "Sonderangeboten"! Tipp: Immer einen Kaufbeleg an der Vertriebsstelle verlangen und diesen gemeinsam mit der Trägerfolie, auf der die Seriennummer vermerkt ist, aufbewahren!

Auch die heuer entdeckten Reproduktionen waren sofort als Fälschungen zu erkennen: es fehlen die für die Originalvignette charakteristischen Sicherheitsmerkmale.

Der ASFINAG-Tipp: Woran erkennen Kunden eine originale Vignette?

  • Sämtliche Vignetten werden von einem darauf spezialisierten Unternehmen hergestellt. Ähnlich den Geldscheinen verfügen sie über ein Sicherheitshologramm als Hauptschutz gegen Produktfälschungen: kippt man die Vignette, schillern der Bundesadler und das Autobahnsymbol.
  • Ebenfalls im Hologramm: Die Jahreszahl "13" verweist auf den Gültigkeitszeitraum der Vignette vom 1. Dezember 2012 bis 31. Jänner 2014.
  • Auch gegen starkes Licht gehalten ist eine Original-Vignette nicht lichtdurchlässig. Das gilt auch für die Trägerfolie: die Schrift einer Seite darf nicht auf der anderen Seite durchscheinen.
  • Die Oberfläche der Vignette ist aus speziellem Material hergestellt, das Licht reflektiert. Mit einer Taschenlampe ist dieser Effekt auch im aufgeklebten Zustand leicht erkennbar.
  • Im leeren Feld - dort wo die Vignette vor dem Abziehen geklebt hat - dürfen keine Kleberückstände bleiben.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Pressesprecher ASFINAG
Mobil +43 (0)664 60108-16841
christoph.pollinger@asfinag.at
www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0001