"Digi 4 school": Auftakt für neue digitale Schulbücher

Wien (OTS) - Die Schulbuchwirtschaft setzt einen Meilenstein in Richtung digitale Zukunft. Unter dem Titel "Digi 4 school" konstituierte sich am 31.1. 2013 eine eigens eingerichtete Steuerungsgruppe, um die Rahmenbedingungen betreffend digitaler Inhalte für den Unterrichtsgebrauch auszuarbeiten. Ziel der Schulbuchaktion ist es, den SchülerInnen das qualitativ optimale Lehrmittel zur Verfügung zu stellen. Die Buch- und Medienwirtschaft sieht die Gegenwart und die Zukunft in einem Medienmix: Das haptische Schulbuch kombiniert mit digitalen Lerninhalten.

In den vergangenen 40 Jahren wurden Österreichs SchülerInnen im Rahmen der Schulbuchaktion mit staatlich finanzierten Schulbüchern ausgestattet. Auch in Zukunft soll dies gewährleistet werden. Aus diesem Grund wurde eine Steuerungsgruppe unter dem Titel "Digi 4 school", mit Vertretern des Familien- und Unterrichtsministeriums und der Schulbuchwirtschaft, eingesetzt. Ziel ist, die Bedingungen digitaler Inhalte für den Unterrichtsgebrauch festzulegen.
Den technischen und digitalen Entwicklungen entsprechend gibt es seit einigen Jahren Überlegungen, wie elektronische Medien in der schulischen Aus- und Weiterbildung ideal eingesetzt werden sollen. "Der wichtigste Faktor ist, dass unsere heranwachsende Generation einen optimalen Medien-Mix vorfindet", so Dir. Georg Glöckler, Verlegervertreter der Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich.

Zu den Voraussetzungen zählen die sozialpolitischen und familienpolitischen Dimensionen der Schulbuchaktion, die auch im digitalen Bereich vorrangig sein müssen. Darüber hinaus sollte das elektronische Schulbuch die pädagogischen Vorgaben für den unterrichtspraktischen Gebrauch optimal erfüllen. "Wir arbeiten momentan daran, die derzeitigen Vorgaben und Anforderungen der Schulbuchaktion mit den technischen Entwicklungen und finanziellen Mitteln kompatibel zu machen. Höchste Priorität kommt dabei den didaktisch Erfordernissen, sowie den, den Altersstufen entsprechenden Möglichkeiten des menschlichen Gehirnes zu", so Dir. Glöckler weiter.

Viele Schritte wurden schon in Richtung digitale Zukunft des Schulbuches gesetzt: Beispielsweise werden die haptischen Schulbücher durch elektronische Lerninhalte ergänzt, via SchulbuchExtra (SbX) gibt es online die Möglichkeit sich digitaler Lerninhalte zu bedienen. Eine "Cyber-Homework" ist bereits fester Bestandteil des Schulalltages österreichischer Mittelschüler.

Grundsätzlich dreht sich die Diskussion nicht um die generelle Entscheidung zwischen dem haptischen Schulbuch oder dem elektronischen Schulbuch. Kern der Sache ist es, Unterrichtskonzepte zu entwickeln und Lernkonzepte den Schulen so zur Verfügung zu stellen, dass Unterrichtsziele optimal unterstützt und erreicht werden. Die optimalen Konzepte, die technischen Entwicklungen, die finanziellen Mittel, sowie die Administration und Organisation müssen mit den Schulpartnern (Eltern, Schüler, Lehrer) nun im Detail akkordiert werden.

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