Kinderunis - Karlheinz Töchterle: Auch kommenden Sommer sind Hochschulen wieder in Kinderhand

Expert/innenjury hat Bewertungsverfahren abgeschlossen - 15 Projekte genehmigt, eine halbe Million Euro steht zur Verfügung

Wien (OTS) - "Auch im kommenden Sommer sind mehrere Universitäten und Fachhochschulen wieder in Kinderhand", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Die vom Wissenschafts-und Forschungsministerium seit 2004 geförderten "Kinderunis" gehen in ein neues Semester, die Expert/innenjury hat ihr Bewertungsverfahren abgeschlossen und 15 Projekte genehmigt. Für das vielfältige Angebot an Kinder und Jugendliche steht auch heuer wieder eine halbe Million Euro zur Verfügung. "Wir ermöglichen damit Kindern und Jugendlichen ein frühzeitiges Eintauchen in Wissenschaft und Forschung", so Töchterle. Ziel ist es, die Faszination und Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Wissenschaft und Forschung zu erhalten und gezielt zu fördern sowie Wissenschaft und Forschung sichtbarer zu machen und das Bewusstsein in der Gesellschaft zu erhöhen.

Die Kinderunis haben sich in den vergangenen Jahren ständig steigender Beliebtheit erfreut. Im kommenden Sommer stehen folgende Angebote zur Verfügung:
- KinderUni Wien 2013
- KinderuniKunst Kreativwoche 2013
- KinderUni on Tour 2013
- Physikmobil & Science Truck 2013
- Junge Uni der FH Krems 2013
- Kinderuni Steyr 2013
- SchlauFuchsAkademie 2013 (Linz, Wels, Kirchdorf, Ennstal; Institut für Angewandte Umweltbildung)
- KinderUni Graz 2013
- FUNtech - Technik zum Angreifen 2013 (FH Joanneum)
- Junge Uni Innsbruck 2013
- Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen (Graz)
- Zeitreise in die Vergangenheit - Die Welt der Antike (Archäologisches Museum Innsbruck und Universität Innsbruck)
- Jugend Uni Horn
- Therapeuten auf vier Pfoten - Können Tiere wirklich heilen helfen? (Wien, Veterinärmedizinische Universität)
- KinderKreativUni der Kunstuniversität Linz

Die Bewertung und Auswahl der 20 eingelangten Projektansuchen erfolgte durch eine Expert/innenjury auf der Grundlage der im Zuge der Ausschreibung bekannt gegebenen Kriterien wie zum Beispiel verstärkte Einbindung von bildungsfernen Schichten, Kooperationen und Nachhaltigkeit. Der Expert/innenjury gehören Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Direktorin des Technischen Museums Wien), Dr. Beate Großegger (Leiterin der Forschungsabteilung des Instituts für Jugendkulturforschung), Dr. Martin Bernhofer (Ressortleiter Ö1 -Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft) und Oliver Lehmann (Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten) an.

Seit 2004 werden die Angebote an Universitäten und Fachhochschulen für Kinder und Jugendliche vom Wissenschafts- und Forschungsministerium gefördert. Bisher wurden rund 4 Millionen Euro in Kinderuni-Projekte investiert und seit 2008 mehr als 90.000 Kinder und Jugendliche als begeisterte Teilnehmer/innen gezählt. Mittlerweile hat die Kinderuni-Idee auch in anderen Ländern Fuß gefasst, Österreich nimmt dabei europaweit eine Vorreiterrolle ein. Auch die Europäische Kommission wurde auf die Aktivitäten in Österreich aufmerksam und beauftragte das Kinderbüro der Universität Wien mit der Koordination eines europäischen Netzwerks, das 2011 zur Institution geworden ist.

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