• 06.02.2013, 10:00:34
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Kinderunis - Karlheinz Töchterle: Auch kommenden Sommer sind Hochschulen wieder in Kinderhand

Expert/innenjury hat Bewertungsverfahren abgeschlossen - 15 Projekte genehmigt, eine halbe Million Euro steht zur Verfügung

Utl.: Expert/innenjury hat Bewertungsverfahren abgeschlossen - 15
Projekte genehmigt, eine halbe Million Euro steht zur
Verfügung =

Wien (OTS) - "Auch im kommenden Sommer sind mehrere Universitäten und
Fachhochschulen wieder in Kinderhand", so Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Die vom Wissenschafts-
und Forschungsministerium seit 2004 geförderten "Kinderunis" gehen in
ein neues Semester, die Expert/innenjury hat ihr Bewertungsverfahren
abgeschlossen und 15 Projekte genehmigt. Für das vielfältige Angebot
an Kinder und Jugendliche steht auch heuer wieder eine halbe Million
Euro zur Verfügung. "Wir ermöglichen damit Kindern und Jugendlichen
ein frühzeitiges Eintauchen in Wissenschaft und Forschung", so
Töchterle. Ziel ist es, die Faszination und Begeisterung von Kindern
und Jugendlichen für Wissenschaft und Forschung zu erhalten und
gezielt zu fördern sowie Wissenschaft und Forschung sichtbarer zu
machen und das Bewusstsein in der Gesellschaft zu erhöhen.

Die Kinderunis haben sich in den vergangenen Jahren ständig
steigender Beliebtheit erfreut. Im kommenden Sommer stehen folgende
Angebote zur Verfügung:
- KinderUni Wien 2013
- KinderuniKunst Kreativwoche 2013
- KinderUni on Tour 2013
- Physikmobil & Science Truck 2013
- Junge Uni der FH Krems 2013
- Kinderuni Steyr 2013
- SchlauFuchsAkademie 2013 (Linz, Wels, Kirchdorf, Ennstal; Institut
für Angewandte Umweltbildung)
- KinderUni Graz 2013
- FUNtech - Technik zum Angreifen 2013 (FH Joanneum)
- Junge Uni Innsbruck 2013
- Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen (Graz)
- Zeitreise in die Vergangenheit - Die Welt der Antike
(Archäologisches Museum Innsbruck und Universität Innsbruck)
- Jugend Uni Horn
- Therapeuten auf vier Pfoten - Können Tiere wirklich heilen helfen?
(Wien, Veterinärmedizinische Universität)
- KinderKreativUni der Kunstuniversität Linz

Die Bewertung und Auswahl der 20 eingelangten Projektansuchen
erfolgte durch eine Expert/innenjury auf der Grundlage der im Zuge
der Ausschreibung bekannt gegebenen Kriterien wie zum Beispiel
verstärkte Einbindung von bildungsfernen Schichten, Kooperationen und
Nachhaltigkeit. Der Expert/innenjury gehören Dr. Gabriele Zuna-Kratky
(Direktorin des Technischen Museums Wien), Dr. Beate Großegger
(Leiterin der Forschungsabteilung des Instituts für
Jugendkulturforschung), Dr. Martin Bernhofer (Ressortleiter Ö1 -
Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft) und Oliver Lehmann (Vorsitzender
des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten) an.

Seit 2004 werden die Angebote an Universitäten und Fachhochschulen
für Kinder und Jugendliche vom Wissenschafts- und
Forschungsministerium gefördert. Bisher wurden rund 4 Millionen Euro
in Kinderuni-Projekte investiert und seit 2008 mehr als 90.000 Kinder
und Jugendliche als begeisterte Teilnehmer/innen gezählt.
Mittlerweile hat die Kinderuni-Idee auch in anderen Ländern Fuß
gefasst, Österreich nimmt dabei europaweit eine Vorreiterrolle ein.
Auch die Europäische Kommission wurde auf die Aktivitäten in
Österreich aufmerksam und beauftragte das Kinderbüro der Universität
Wien mit der Koordination eines europäischen Netzwerks, das 2011 zur
Institution geworden ist.

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