ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe erbrachte 2012 rund 40.000 Hilfeleistungen - Hochsaison auch in den Semesterferien (+Foto)

1.911 verletzte oder erkrankte Personen zurück nach Hause gebracht, 7.297 fahruntüchtige Kfz rückgeholt

Wien (OTS) - 141.671 Hilferufe gingen im vergangenen Jahr bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ein. "An Spitzentagen in der Sommersaison sind das bis zu 800 Anrufe täglich", berichtet Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Die Bandbreite der Anliegen war auch 2012 wieder vielfältig. Egal ob Wildschäden, Autopannen im Ausland oder hängengebliebene Fahrzeuge - der Club war in den verschiedensten Situationen Retter in der Not. "Häufig müssen auch Krankenrücktransporte aus dem In- und Ausland organisiert werden", so Tagunoff. "Im Vorjahr war das insgesamt mehr als 1.900 Mal notwendig." Die meisten dieser Einsätze wurden mit Krankenwägen und Linienflugzeugen durchgeführt. Für Intensivtransporte aus weit entfernten Regionen kam der Ambulanzjet 50 Mal zum Einsatz.

Der Großteil der Schutzbrief-Leistungen wird in Österreich erbracht. Die meisten Hilferufe aus anderen Ländern gehen aus Deutschland, Italien, Kroatien und Ungarn beim ÖAMTC ein. Insgesamt hat der ÖAMTC im vergangenen Jahr rund 40.000 Mal geholfen. Die bewährte Zusammenarbeit mit den Partnerclubs im Ausland hat im vergangenen Jahr einmal mehr hervorragend funktioniert. "Die Kollegen der ausländischen Partnerclubs rückten rund 15.000 Mal zur Pannenhilfe für ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber aus", schildert Tagunoff. Wenn gar nichts mehr geht, muss die Rückholung des Fahrzeugs organisiert werden. Im Vorjahr war das knapp 7.300 Mal im In- und Ausland notwendig.

Semesterferien haben begonnen - Im Fall der Fälle sind Kosten auch im Inland durch den ÖAMTC-Schutzbrief gedeckt

Hauptsaison für die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist der Sommer. Weitere Spitzen gibt es in den Semester- und Osterferien sowie an den Feiertagen um Pfingsten. "Generell ist die Urlaubszeit die heißeste Zeit für die Kollegen", erklärt ÖAMTC-Experte Tagunoff. "Allein heute sind über 30 Krankenfälle in Bearbeitung und es wurden bereits acht neue Fälle nach Ski-Unfällen gemeldet."

Der ÖAMTC organisiert die Heimtransporte in Krankenwägen und bringt im Bedarfsfall auch die Fahrzeuge mittels Ersatzfahrer zurück. "Ein Anruf genügt und der Club kümmert sich um alles", betont Tagunoff. "Für ÖAMTC-Schutzbriefinhaber sind die Kosten für derartige Einsätze gedeckt, ebenso für Hubschraubereinsätze im alpinen Gelände. Der Abschluss lohnt sich also in jedem Fall, um hohen Berge- und Überstellungskosten zu entgehen."

Das kann alles passieren - einige Beispiele aus der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe

* Die gute Schneelage sorgt derzeit für Hochbetrieb in den österreichischen Skigebieten. Leider kommen nicht alle Wintersportler auf dem gleichen Weg zurück nach Hause, auf dem sie angereist sind. So zum Beispiel Frau I. (46) aus Oberösterreich, die nach einem Skiunfall mit dem Hubschrauber geborgen werden musste. Nach einer Operation wurde vom ÖAMTC die Heimreise mit dem Krankenwagen organisiert.

* Ähnlich ging es der 13 Jahre alten Katharina aus Niederösterreich, die sich bei einem Sturz beide Schienbeine gebrochen hat. Die junge Wintersportlerin ist mittlerweile auf dem Weg der Besserung und wurde aus Tirol in ihre Heimat überstellt.

* Aber nicht nur auf der Piste lauern Gefahren. Frau H. aus der Steiermark erlitt bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Schladming Brüche an Armen, Beinen und Rippen. Nach der Versorgung im Krankenhaus stimmten die behandelnden Ärzte gestern der Überstellung der 62-Jährigen nach Hause zu.

  • Aber auch weit von Österreich entfernt wird die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe gebraucht. Herr F. aus Salzburg hatte in Kaschmir plötzlich mit Atemproblemen zu kämpfen. Der ÖAMTC organisierte für ihn einen Flug unter ärztlicher Begleitung von seinem Aufenthaltsort in Kaschmir nach Dehli in eine Privatklinik. Nach der dortigen Diagnose schickte die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe gestern einen Arzt nach Dehli, der den Patienten am Flughafen in Empfang nahm und mit ihm sofort zurück nach Wien flog. Herr F. ist heute früh in Wien angekommen und wurde gleich anschließend nach Salzburg überstellt. Er ist bereits auf dem Weg der Besserung. Die Kosten werden - ÖAMTC-Schutzbrief mit Weltreisekrankenschutz sei Dank
  • zur Gänze vom Club übernommen.

Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und dem weltweiten Ergänzungsprodukt, dem ÖAMTC- Weltreisekrankenschutz, findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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