- 06.02.2013, 09:33:48
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe erbrachte 2012 rund 40.000 Hilfeleistungen - Hochsaison auch in den Semesterferien (+Foto)
1.911 verletzte oder erkrankte Personen zurück nach Hause gebracht, 7.297 fahruntüchtige Kfz rückgeholt
Utl.: 1.911 verletzte oder erkrankte Personen zurück nach Hause
gebracht, 7.297 fahruntüchtige Kfz rückgeholt =
Wien (OTS) - 141.671 Hilferufe gingen im vergangenen Jahr bei der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ein. "An Spitzentagen in der Sommersaison
sind das bis zu 800 Anrufe täglich", berichtet Michael Tagunoff,
Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Die Bandbreite der Anliegen
war auch 2012 wieder vielfältig. Egal ob Wildschäden, Autopannen im
Ausland oder hängengebliebene Fahrzeuge - der Club war in den
verschiedensten Situationen Retter in der Not. "Häufig müssen auch
Krankenrücktransporte aus dem In- und Ausland organisiert werden", so
Tagunoff. "Im Vorjahr war das insgesamt mehr als 1.900 Mal
notwendig." Die meisten dieser Einsätze wurden mit Krankenwägen und
Linienflugzeugen durchgeführt. Für Intensivtransporte aus weit
entfernten Regionen kam der Ambulanzjet 50 Mal zum Einsatz.
Der Großteil der Schutzbrief-Leistungen wird in Österreich
erbracht. Die meisten Hilferufe aus anderen Ländern gehen aus
Deutschland, Italien, Kroatien und Ungarn beim ÖAMTC ein. Insgesamt
hat der ÖAMTC im vergangenen Jahr rund 40.000 Mal geholfen. Die
bewährte Zusammenarbeit mit den Partnerclubs im Ausland hat im
vergangenen Jahr einmal mehr hervorragend funktioniert. "Die Kollegen
der ausländischen Partnerclubs rückten rund 15.000 Mal zur
Pannenhilfe für ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber aus", schildert Tagunoff.
Wenn gar nichts mehr geht, muss die Rückholung des Fahrzeugs
organisiert werden. Im Vorjahr war das knapp 7.300 Mal im In- und
Ausland notwendig.
Semesterferien haben begonnen - Im Fall der Fälle sind Kosten
auch im Inland durch den ÖAMTC-Schutzbrief gedeckt
Hauptsaison für die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist der Sommer.
Weitere Spitzen gibt es in den Semester- und Osterferien sowie an den
Feiertagen um Pfingsten. "Generell ist die Urlaubszeit die heißeste
Zeit für die Kollegen", erklärt ÖAMTC-Experte Tagunoff. "Allein heute
sind über 30 Krankenfälle in Bearbeitung und es wurden bereits acht
neue Fälle nach Ski-Unfällen gemeldet."
Der ÖAMTC organisiert die Heimtransporte in Krankenwägen und
bringt im Bedarfsfall auch die Fahrzeuge mittels Ersatzfahrer zurück.
"Ein Anruf genügt und der Club kümmert sich um alles", betont
Tagunoff. "Für ÖAMTC-Schutzbriefinhaber sind die Kosten für derartige
Einsätze gedeckt, ebenso für Hubschraubereinsätze im alpinen Gelände.
Der Abschluss lohnt sich also in jedem Fall, um hohen Berge- und
Überstellungskosten zu entgehen."
Das kann alles passieren - einige Beispiele aus der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
* Die gute Schneelage sorgt derzeit für Hochbetrieb in den
österreichischen Skigebieten. Leider kommen nicht alle Wintersportler
auf dem gleichen Weg zurück nach Hause, auf dem sie angereist sind.
So zum Beispiel Frau I. (46) aus Oberösterreich, die nach einem
Skiunfall mit dem Hubschrauber geborgen werden musste. Nach einer
Operation wurde vom ÖAMTC die Heimreise mit dem Krankenwagen
organisiert.
* Ähnlich ging es der 13 Jahre alten Katharina aus Niederösterreich,
die sich bei einem Sturz beide Schienbeine gebrochen hat. Die junge
Wintersportlerin ist mittlerweile auf dem Weg der Besserung und wurde
aus Tirol in ihre Heimat überstellt.
* Aber nicht nur auf der Piste lauern Gefahren. Frau H. aus der
Steiermark erlitt bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von
Schladming Brüche an Armen, Beinen und Rippen. Nach der Versorgung im
Krankenhaus stimmten die behandelnden Ärzte gestern der Überstellung
der 62-Jährigen nach Hause zu.
* Aber auch weit von Österreich entfernt wird die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe gebraucht. Herr F. aus Salzburg hatte in
Kaschmir plötzlich mit Atemproblemen zu kämpfen. Der ÖAMTC
organisierte für ihn einen Flug unter ärztlicher Begleitung von
seinem Aufenthaltsort in Kaschmir nach Dehli in eine Privatklinik.
Nach der dortigen Diagnose schickte die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
gestern einen Arzt nach Dehli, der den Patienten am Flughafen in
Empfang nahm und mit ihm sofort zurück nach Wien flog. Herr F. ist
heute früh in Wien angekommen und wurde gleich anschließend nach
Salzburg überstellt. Er ist bereits auf dem Weg der Besserung. Die
Kosten werden - ÖAMTC-Schutzbrief mit Weltreisekrankenschutz sei Dank
- zur Gänze vom Club übernommen.
Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und dem weltweiten
Ergänzungsprodukt, dem ÖAMTC- Weltreisekrankenschutz, findet man
unter www.oeamtc.at/schutzbrief.
Aviso an die Redaktionen:
Ein Foto zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse.
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