- 06.02.2013, 08:13:06
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Nachhaltiges Bauen gemeinsam geeint

Wien (OTS) - Nachhaltiges Bauen ist keine nationale Aufgabe, sondern
erfordert internationales Handeln. Erstmals tagten die Leitungsorgane
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und ÖGNI gemeinsam
an einem Ort - am 04.02.2013 in Wien.
"Österreich ist das erste Land gewesen, welches das DGNB System
adaptiert hat. Österreich hat bewiesen, wie es umgesetzt werden
kann", blickt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Nachhaltiges Bauen (DGNB) Professor Hegger auf drei spannende Jahre
zurück. "Die Premiere der gemeinsamen Tagung steht unter dem Titel
"gemeinsam und geeint" und hebt die besondere Qualität der
Partnerschaft der beiden Vereine hervor", freut sich
ÖGNI-Gründungspräsident Philipp Kaufmann anlässlich des Treffens in
Wien.
DGNB-Vizepräsident Professor Werner Sobek streicht hervor, dass
die Anforderungen des Marktes an ein internationales System mit dem
DGNB System erfüllt werden. "Das System ist für Architekten ein
wichtiges Planungstool und ermöglicht Qualitäten", unterstreicht
Professor Martin Treberspurg (BOKU). Doris Wirth ergänzt: "Diese
Planungsleistung kann nur im integralen Planungsteam bestehend aus
Architekten, Ingenieuren, Fachplanern und Nutzervertretern erfolgen."
Die Leitungsorgane der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
und ÖGNI tagten im Courtyard by Marriott im Viertel Zwei und wurden
von Andreas Köttl (value one), welcher das Quartier als
Projektentwickler verantwortet, begrüßt. Für beide Vereine war dies
die erste Sitzung des Jahres und es wurden die Jahresaktivitäten
abgestimmt und besprochen. Abschließend fand eine gemeinsame Sitzung
statt, bei der kooperative Aktivitäten sowie die
Internationalisierung thematisiert wurden. Professor Gunther Maier
(WU) führte dabei aus, dass Partner ihre gemeinsamen Ziele erreichen,
wenn ein tiefes Verständnis und persönliches Vertrauen gegeben ist.
"Wir haben die Grundlagen für den weiteren Erfolg gelegt und laden
alle Mitglieder der beiden Vereine ein, sich aktiv für die
Nachhaltigkeit zu engagieren", meint Philipp Kaufmann und ergänzt:
"Nachhaltigkeit erfordert Inhalte und dafür brauchen wir aus der
Branche für die Branche Kraftanstrengungen, um diese als Empfehlung,
Kodizes oder Positionspapier zu erarbeiten."
Als Rahmenprogramm gab es eine Führung durch den WU Campus und den
DGNB zertifizierten Klimaschutzmarkt in der Engerthstraße. Der Abend
ist beim Heurigen Zimmermann ausgeklungen.
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