Schmuckenschlager: Entsetzt und enttäuscht über internationalen Wettskandal

Sport sauber halten ist oberstes Gebot!

Wien, 05. Februar 2013 (OTS/ÖVP-PK) - "Gerade für den Breitensport und den heimischen Nachwuchs sind die Profis aus den obersten Spielklassen Vorbilder, aufgrund derer sich viele überhaupt erst für eine Sportart begeistert haben", sagte ÖVP-Sportsprecher Schmuckenschlager heute, Dienstag. Umso mehr sei dieser enttäuscht und entsetzt über die gestern bekannt gewordenen Nachrichten zu einem europaweiten Sportwettskandal gigantischen Ausmaßes, von dem anscheinend auch österreichische Fußballklubs betroffen sein sollen. Man dürfe sich nicht wundern, dass ein solcher Verrat an der motivierenden Vorbildwirkung von Spitzensport die Jugend nicht zum Leistungssport motiviert.

"Sowohl die Bemühungen im präventiven als auch im repressiven Bereich müssen hierbei verstärkt werden, um den Sport nach derartigen Skandalen wieder reinzuwaschen", so Schmuckenschlager weiter. Neben verstärkten Sanktionen solle die europaweite Fair Play-Kampagne auf den Bereich einer ausschließlich an Leistungsparametern orientierten Sportausübung ausgedehnt werden. "Sport zu manipulieren, um anderen und sich selbst eine kalkulierbare und einträgliche Einnahmequelle zu verschaffen, ist ein Verbrechen, das mit europaweiten und internationalen Instrumenten zu verfolgen ist", so Schmuckenschlager, der als ersten Schritt Sportminister Darabos gefordert sieht, zeitnah strenge europäische Regularien einzufordern. Gleichzeitig solle man auch überlegen, eine europaweite Hotline gegen Wettbetrug im Sport einzurichten, an die sich alle Betroffenen anonym wenden können.

"Trotz aller Notwendigkeit mit unverminderter Härte gegen schwarze Schafe vorzugehen, darf man das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Sportwetten gibt es ungefähr so lange, wie es den Sport gibt und erfreuen die Wettbegeisterten an einem zusätzlichen Nervenkitzel", so Schmuckenschlager, der abschließend darauf hinwies, dass die Erträge aus Wetten eines Anbieter zumindest indirekt der österreichischen Sportförderung zugute kommen. (Schluss)

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