FPK-Warmuth: SP-Frauenreferentin Prettner darf in Porno-Causa nicht schweigen!

Klagenfurt (OTS) - "Unfassbar", so beschreibt FPK-Familien- und Frauensprecherin Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth das Schweigen von SPÖ-Frauenreferentin Beate Prettner hinsichtlich der Porno-Schmuddelaffäre rund um den obersten Personalvertreter des Landes Kärnten, Gernot Nischelwitzer.

Bereits vor drei Wochen, als der Versand von Porno-Emails aus der Amtsstube des SPÖ-Personalvertreters bekannt wurde, schwieg die Frauenreferentin Prettner. Jetzt, nachdem die Amtsinspektion den Fall geprüft hat und im Prüfbericht bestätigt wurde, dass diese frauenverachtenden Emails tatsächlich vom dienstlichen Email-Account des Herrn Nischelwitzer versendet wurden, schweigt sie weiter, kritisiert Warmuth und meint, "wer schweigt, stimmt zu. Ich erwarte mir von Frau Prettner, dass sie sich von solchen Machenschaften distanziert und den Rücktritt von Nischelwitzer als Personalvertreter sowie auch von der SPÖ-Kandidaten-Liste verlangt."

Dass die SPÖ in Kärnten eine verteidigende Rolle für Nischeslwitzer und dadurch für dieses degradierende Frauenbild einnimmt, mache die Einstellung der SPÖ-Frauen in der Sexismus-Debatte auf Bundesebene äußerst unglaubwürdig. "Ich warte mir in dieser Frage klare und klärende Worte von Prettner, immerhin ist sie die Frauenreferentin des Landes Kärnten und den Kärntner Frauen gegenüber verpflichtet", erinnert Warmuth daran, dass Prettner 2009 darauf vereidigt wurde. "Immerhin ist sie als Frauenreferentin auch eine moralische Instanz und dafür verantwortlich, dass Frauen in diesem Land eine entsprechende Wertschätzung erfahren", schließt Warmuth.

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