EU-Kommissionspräsident Barroso in Wien: "Niemand wird zur Privatisierung der Wasserversorgung gedrängt"

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zu Besuch in Wien / Europaweite Standards bei Ausschreibungen Voraussetzung für fairen und transparenten Wettbewerb bei Wasserversorgung

Wien (OTS) - EU-Kommissionpräsident José Manuel Barroso besuchte am Donnerstag, 31. Jänner, Wien. Neben seiner Teilnahme an der Klimakonferenz für nachhaltige Energie "Vienna R20" stand u.a. auch ein Treffen mit Bundeskanzler Werner Faymann auf dem Programm.

Im Rahmen seines Besuches stellte Barroso klar, dass die EU-Kommission keine Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung beabsichtige. Sie lege lediglich die Grundlagen für einen fairen und transparenten Umgang bei der Vergabe öffentlicher Dienstleistungen.

"Ich weiß, wie wichtig den Österreichern das Thema Wasser ist. Ich kann Ihnen versichern: Wir beabsichtigen in keiner Weise, die Österreicher zu einer Wasser-Privatisierung zu zwingen. Es bleibt weiterhin jedem Mitgliedstaat, jeder Region und jeder Gemeinde überlassen, zu entscheiden, wie mit den Wasserressourcen umgegangen wird. Alles, was wir sagen, ist Folgendes: WENN eine Gemeinde einem privaten Unternehmen eine Konzession für Wasserdienstleistungen erteilen möchte, DANN muss sie dies auf transparente und faire Weise tun. Nicht mehr und nicht weniger. Wie kann man gegen Transparenz und Fairness sein? Aber die Entscheidung, ob man dies tut, sowie über die Qualitäts- und Preiskriterien bleibt weiterhin uneingeschränkt den lokalen Behörden überlassen", sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

Weitere Informationen unter:
http://ec.europa.eu/austria/news/2013_01_25_wasserversorgung_de.htm

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