- 31.01.2013, 13:30:36
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Kärntner Kinobetreiber verbieten Ausstrahlung von BZÖ-Kinospot
Bucher: "Fall von Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit" - Petzner: "Kämpfen in persönlichen Gesprächen für Fall des Ausstrahlungs-Verbotes"
Utl.: Bucher: "Fall von Zensur und Einschränkung der
Meinungsfreiheit" - Petzner: "Kämpfen in persönlichen
Gesprächen für Fall des Ausstrahlungs-Verbotes" =
Klagenfurt (OTS) - Neue Entwicklungen gibt es beim BZÖ-Spot "Wege zur
Freiheit", der mittlerweile auf Youtube über 50.000 Views verzeichnen
kann: Wie das BZÖ Kärnten heute mitteilt, wurde seitens der Kärntner
Kinobetreiber der Spot des BZÖ zensuriert und die Ausstrahlung
verboten. Dazu BZÖ-Wahlkampfmanager Stefan Petzner in einer ersten
Stellungnahme: "Wir haben bereits vor Wochen für die Kärntner Kinos
die Buchungen für unseren Werbespot vorgenommen und seitens der
Buchungsfirma auch bestätigt bekommen. Nun haben wir aber vom
Kinobetreiber in Villach und Spittal, dem Unternehmen Cineplexx, und
vom Betreiber der Cinecity in Klagenfurt die Mitteilung bekommen,
dass sie die Ausstrahlung des BZÖ-Kinospots verbieten und untersagen.
Der geplante Spot-Start mit 1. Februar kann daher nicht eingehalten
werden. In persönlichen Gesprächen mit dem Betreiber der Cinecity, KR
Laas, und der Cineplexx-Geschäftsführung in Wien wird derzeit
intensiv versucht, das Ausstrahlungs-Verbot doch noch zu Fall zu
bringen. Bisher aber ohne Erfolg. Sachliche Begründung für das Verbot
haben wir bisher übrigens keine erhalten."
BZÖ-Bündnisobmann und Spitzenkandidat Josef Bucher zeigt sich in
ersten Reaktion "fassungslos und empört" über diese "
antidemokratischen Zensur-Versuche" und spricht von einer "schwer
bedenklichen Einschränkung der Meinungsfreiheit". Bucher vermutet
hinter dem Ausstrahlungs-Verbot politische Motive: "Die extreme
politische Nähe des Eigentümers der Klagenfurter Cinecity zur FPK ist
in Kärnten ebenso ein offenes Geheimnis, wie die guten Kontakte der
Scheuchs zu Cinplexx, haben die Scheuchs kräftig mitgeholfen, dass
das Unternehmen Cineplexx die nötigen Genehmigungen und Bewilligungen
für den Bau ihrer Kino-Tempel in Spittal und Villach bekommt." Bucher
gibt auch zu bedenken, dass in Kinofilmen heute wirklich alles und
jedes gezeigt werde, er sich aber an keinen einzigen Fall erinnern
könne, wo etwa die Ausstrahlung eines noch so brutalen Actionfilms
oder Kriegs-Dramas verboten worden sei. Bucher: "Im Kino wird heute
wirklich alles gezeigt. Unser Spot aber nicht. Diesen krassen
Widerspruch versteht niemand." Petzner ergänzt dazu, der Spot sei
vorab seitens des BZÖ auch rechtlich geprüft und für einwandfrei
befunden worden. "Der Spot ist vor allem für das junge Kinopublikum
gedacht. Und glauben Sie mir, Jugendliche bekommen heute sehr früh im
Internet, in Kinofilmen und in Computerspielen wirklich alles zu
sehen und verstehen es daher auch, richtig damit umzugehen. Im
Vergleich dazu ist unser Spot geradezu harmlos. Und Werbung lebt im
übrigen von Zuspitzung und Polarisierung."
Zum Spot-Inhalt treffen Bucher und Petzner weiters folgende
Klarstellung in Bezug auf diverse Medienberichte: "Interpretationen,
wonach im Spot Landespolitiker von FPK, ÖVP und SPÖ ganz direkt mit
Diktatoren und mörderischen Regimen verglichen oder gar
gleichgestellt werden, sind falsch und werden zurückgewiesen.
Dörfler, die Scheuchs, Martinz und Kaiser werden nicht mit Diktatoren
auf ein und dieselbe Stufe gestellt, sondern in Form von
Untertitelungen klar und eindeutig als das bezeichnet, was sie sind:
Dörfler ist eine Scheuch-Marionette, Kurt Scheuch ein Reißwolf und
Herrenbauer, Uwe Scheuch Mister "Part oft the Game" und Peter Kaiser
ein Berufs-Kommunist. Abgesehen davon, dass jetzt genau jene linke
Kreise am meisten aufschreien, die etwa einen Jörg Haider ganz offen,
direkt und unumwunden mit Schreckgestalten des NS-Regimes oder gar
mit Hitler selbst verglichen haben."
Das Kernthema, das sich durch den ganzen Spot ziehe, sei die Freiheit
und der Kampf um diese. "Mit Einblendungen diverser dunkler Gestalten
der Geschichte soll nicht mehr als daran erinnert werden, dass sie
alle vom Volk gestürzt wurden und man sich so die Freiheit erkämpft
hat", verweisen Bucher und Petzner auf entsprechende Untertitelungen
mit der jeweiligen Jahreszahl und den Text, "vom Volk gestürzt."
BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher und NRAbg. Petzner weiter: "Der Spot
ist dem folgend eine Aufforderung an die Wählerinnen und Wähler am
dritten März Kärnten zu befreien, indem die herrschende FPK-Regierung
demokratisch via Wahlurne gestürzt wird."
Abschließend erinnern Bucher und Petzner an andere Werbeaktionen
diverser Unternehmen wie etwa Benetton, welches auf Plakaten mit
blutverschmierten Soldatenhosen oder der Abbildung von Aids-Kranken
oder Magersüchtigen Werbung gemacht hat. "Da hat sich niemand
aufgeregt, sondern diese Plakate wurden international sogar mit
Preisen ausgezeichnet und überhäuft. Lassen wir also die Kirche im
Dorf", so Bucher und Petzner abschließend.
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