- 30.01.2013, 16:49:00
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Stronach/Lugar zum Trinkwasser: Wir brauchen ein Privatisierungsverbot!
Qualität verbessern, statt Privatisierung vorzubereiten
Utl.: Qualität verbessern, statt Privatisierung vorzubereiten =
Wien (OTS) - "Eigentlich brauchen wir ein Privatisierungsverbot des
Trinkwassers", verlangte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in
seinem Debattenbeitrag zur Dringlichen. "Eine Privatisierung des
Trinkwassernetzes hätte für die Bevölkerung keinerlei Vorteile und
ist somit völlig sinnlos", so Lugar.
Die EU solle sich um andere Bereiche kümmern, in denen eine
Privatisierung sinnvoll sei, gerade beim Wasser sei das aber nicht
der Fall.
Wichtig ist für Lugar hingegen, dass die Qualität des Trinkwassers in
Österreich verbessert wird. "Es gibt Regionen, wo die Versorger es
nicht schaffen, ausreichende Qualität zur Verfügung zu stellen.
Darüber hinaus haben wir in manchen Bereichen zu hohe Grenzwerte -
beim Nitrat etwa". Qualitätsprobleme seien in kleinen Gemeinden oft
nicht bekannt, warnte Lugar. "Es ist ein Menschenrecht, dass jeder
ausreichend sauberes und genießbares Wasser hat. Das muss auch
Österreich schaffen", mahnte Lugar eine Verbesserung der
Trinkwasserqualität ein, statt eine Privatisierung des
Trinkwassernetzes vorzubereiten.
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