SJ-Moitzi & Volkshilfe-Fenninger: Arbeitsmarkt für AsylwerberInnen öffnen!

Sozialistische Jugend und Volkshilfe rufen Petition ins Leben - Schutzsuchende Menschen dürfen nicht länger zum Nichtstun verdonnert werden!

Wien (OTS) - Einen zentralen Missstand im österreichischen Asylsystem greifen die Sozialistische Jugend und die Volkshilfe auf: Es wurde eine gemeinsame Petition und die Online-Plattform abreitsmarktzugang.at eingerichtet, um die Forderung nach freiem Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen zu unterstützen und öffentlichen Druck aufzubauen, damit längst überfällige Reformen umgesetzt werden. Neben gravierenden Missständen, wie z.B. in den Unterbringungen der AsylwerberInnen, ist der Ausschluss vom Arbeitsleben einer der dringendsten Reformpunkte im österreichischen Asylwesen, so die beiden Organisationen.

"Schutzsuchende Menschen dürfen in jahrelangen Asylverfahren keiner geregelten Beschäftigung nachgehen. Menschen werden hier oftmals zum Nichtstun und zu Arbeitslosigkeit verdonnert und verlieren obendrauf auch noch ihre bereits erworbenen Qualifikationen. Wir erklären uns solidarisch mit dem Protest der Flüchtlinge und treten für den uneingeschränkten Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen ein", erklären Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistische Jugend, und Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe, die Initiative.

"Neben allen anderen Parteien, ist auch der zuständige Minister und Leiter des SPÖ-Arbeitskreises Rudolf Hundstorfer nun gefordert, Verbesserung für Flüchtlinge umzusetzen. Die Sozialdemokratie tritt für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen die gleichen Chancen auf Entfaltung ihrer Fähigkeiten haben. Wir fordern daher völlig zu Recht den Zugang zu Bildung und Arbeit für alle", fordert Moitzi den Sozialminister, der im Alleingang per Erlass eine Neuregelung umsetzen kann, auf zu handeln.

Die Petition kann online auf arbeitsmarkzugang.at unterzeichnet werden.

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