FP-Strache zu Schönborn: Endlich klare Worte des Kardinals!

Die Gläubigen erwarten jetzt von Schönborn freilich auch Taten

Wien (OTS/fpd) - Man muss dem Kardinal für seine klaren Worte zu den linksextremen Asylaktivisten in der Votivkirche durchaus Respekt zollen - jetzt müssen seinen Worten jedoch auch Taten folgen. Es könne nicht angehen, dass ein Gotteshaus seit Wochen von Aktivisten und Wirtschaftsflüchtlingen in Beschlag genommen werden kann und die Erzdiözese dabei zusieht, so heute der FPÖ-Bundes- und Landesobmann Heinz-Christian Strache in einer Reaktion.

Faktum sei jedenfalls, dass von den 69 "Flüchtlingen" in der Votivkirche 24 Personen aus Pakistan stammen, wobei davon 16 einen rechtskräftig negativen Asylbescheid haben. Die acht übrigen Pakistani sind derzeit noch in der Berufungsinstanz. Das bedeutet, sie sind in erster Instanz ebenfalls bereits negativ beurteilt worden. Besonders spannend sei jedoch die Tatsache, dass 35 Personen in der Votivkirche unbekannter Herkunft sind, dass deren Asylstatus weder dem Innenministerium noch den Asylbehörden bekannt ist. Warum die Exekutive in diesen Fällen keine Identitätsfeststellungen vorgenommen habe, ist jedenfalls völlig schleierhaft. Die restlichen zehn "Flüchtlinge" stammen aus Algerien, Nigeria, Marokko und Afghanistan, wobei deren Asylstatus derzeit offen sei, weiß Strache.

Auch der Kardinal müsse jedenfalls zur Kenntnis nehmen, dass die österreichischen Behörden die Mehrheit der Kirchenbesetzer bereits zumindest einmal als Asylwerber abgewiesen haben und auch bereits rechtskräftig abgewiesene Asylwerber innerhalb der Votivkirche als "Flüchtlinge" firmieren. Diese sind jedenfalls ehebaldigst abzuschieben, so Strache. (Schluss)

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