Orden fordern mehr Solidarität für minderjährige Flüchtlinge

Männerorden-Verantwortlicher P. Rauch: Faire Tagsätze und Öffnung der Lehrwerkstätten notwendig

Wien, 28.01.13 (KAP) Österreichs Orden fordern mehr Augenmerk auf minderjährige Flüchtlinge. Der Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften, Pater Erhard Rauch, verlangte in einer Aussendung am Montag faire Tagsätze und eine Öffnung der Lehrwerkstätten für junge Flüchtlinge.

Der Männerorden-Verantwortliche wies auf die Erfahrungen durch die Betreuung minderjähriger Flüchtlinge hin, die vom Don Bosco Flüchtlingswerk Austria - gebildet von den Salesianern Don Boscos, den Don Bosco Schwestern und deren Partnerorganisation "Jugend Eine Welt" - getragen wird. Die Eröffnung der Wohngruppe "Noemi" biete minderjährigen Flüchtlingen mitten in Wien altersadäquate Unterbringung und Betreuung in kleinen Wohneinheiten. Diese könnten aber nicht zu einem Tagsatz von maximal 75 Euro geführt werden. "Der Tagsatz muss dringend angehoben werden, damit die Jugendlichen adäquat und fachlich betreut werden können", forderte P. Rauch.

Die Orden zeigten sich auch bestürzt darüber, dass den jugendlichen Flüchtlingen gerade einmal fünf Euro pro Tag für Ernährung zugestanden wird - und das bei permanent steigenden Lebensmittelpreisen.

Die Ordensgemeinschaften gehören zu den Unterstützern des "Gebetes der Solidarität" mit Asylsuchenden, zu denen die Katholische Aktion am Montagabend in verschiedenen Städten Österreichs eingeladen hat. (Informationen: http://solidaritaetasyl.wordpress.com)

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