- 25.01.2013, 12:22:54
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SPÖ Kaiser: "Die beste Bildung für Kärnten"
BM Schmied und LHStv. Kaiser präsentierten bildungspolitisches Maßnahmenpaket für Kärnten
Utl.: BM Schmied und LHStv. Kaiser präsentierten bildungspolitisches
Maßnahmenpaket für Kärnten =
Klagenfurt (OTS) - BM Schmied und LHStv. Kaiser präsentierten
bildungspolitisches Maßnahmenpaket für Kärnten: "Bildung ist die
wichtigste Zukunftsinvestition." Scharfe Kritik von Kaiser an
Dörflers Parteiwerbung in Hermagor.
60,44 Millionen Euro mehr an Ausgaben bzw. Investitionen und 591
zusätzlich eingesetzte LehrerInnen. Das sieht das Maßnahmenpaket von
Bildungsministerin Claudia Schmied im Jahr 2013 für Kärnten vor.
Erfreut darüber zeigt sich Kärntens SPÖ-Landesparteivorsitzender
LHStv. Peter Kaiser, der das Maßnahmenpaket und seinen Plan für die
"beste Bildung für Kärnten" heute, Freitag, gemeinsam mit BM Claudia
Schmied in einer Pressekonferenz in der neuen SPÖ-Landesorganisation
präsentierte.
"Bildung ist keine kostspielige Vorspeise und kein luxuriöses
Dessert. Bildung ist die wichtigste Hauptspeise unserer Gesellschaft!
Wir müssen alles tun, um unseren Kindern und Jugendlichen die besten
Bildungschancen zu geben, und ihnen so den besten Start ins
Berufsleben zu ermöglichen", so Kaiser. Der
SPÖ-Landesparteivorsitzende verwies auf die von ihm präsentierten "5
Pläne für eine starke Zukunft Kärntens", bei denen die "beste
Bildung" einen ganz zentralen Stellenwert einnimmt. Kaiser erklärte,
dass er alle Bildungsagenden in einem effizienten Bildungsreferat
bündeln wolle. "Von den Kindergärten über die Pflichtschulen bis hin
zur universitären Ausbildung und der Lehre muss eine
zukunftsorientierte Bildungspolitik aus einem Guss kommen", so
Kaiser, der als einen wesentlichen Bestandteil den flächendeckenden
Ausbau von Ganztagesschulen sieht.
Als weitere Ziele nannte Kaiser: kein Kind ohne Schulabschluss, kein
junger Mensch ohne Ausbildungsplatz sowie der flächendeckende Ausbau
der Klein- und Kleinstkindbetreuung. Außerdem spricht sich Kaiser für
ein Pflichtfach "Politische Bildung" ab der 5. Schulstufe aus.
Scharfe Kritik übte Kaiser am Verhalten von FPK-Dörfler, der, wie
aufgebrachte Anrufer bestätigt hätten, bei seinen Besuchen im BORG
und der HLW Hermagor FPK-Werbematerial, konkret FPK-Feuerzeuge und
blaue Brillen an die Schülerinnen und Schüler verteilt hat. "Das hat
nichts mit verantwortungsbewusster Politik zu tun. Und ich verwehre
mich auf das Schärfste dagegen, dass Dörfler Schüler dermaßen in den
Wahlkampf zieht", machte Kaiser deutlich.
Bildungsministerin Claudia Schmied präsentierte einen Rück- sowie
Ausblick auf bildungspolitische Entwicklungen. "Mittlerweile gibt es
54 Ministerratsbeschlüsse für Bildungsreformen, die immer mit
Qualität und Innovation verknüpft sind. Von der Senkung der
Klassenschülerzahl über die Neue Mittelschule, die Ganztagsschule und
die Schulbau-Investitionen bis hin zu Lehre mit Matura und zur
Sprachförderung, kommen diese zusätzlichen Ausgaben und Investitionen
jetzt direkt in den Klassenzimmern an. Allein nach Kärnten fließen im
Jahr 2013 mehr als 60 Millionen Euro zusätzlich", erklärt
Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied. Vom Projekt "Kleinere
Klassen" profitieren beispielsweise 44.000 Kärntner SchülerInnen, von
der Lehre mit Matura, die der Bund massiv fördert, profitieren 1.002
Lehrlinge in Kärnten. "Dass wir bundesweit mehr als 11.000
LehrerInnenarbeitsplätze, davon fast 600 allein in Kärnten,
geschaffen haben, ist in Zeiten des Arbeitskräfteabbaus in vielen
Wirtschaftssektoren ein weiteres Signal für den Stellenwert, den
Bildung in unserer Gesellschaft errungen hat.
Landeshauptmannstellvertreter Dr. Peter Kaiser und ich stehen
gemeinsam dafür, dass diese positive Entwicklung auch in Zukunft
weitergeht", so die Bildungsministerin.
"In Summe profitieren tausende Kärntner Schülerinnen und Schüler von
diesen Investitionen", zeigt sich Kaiser erfreut und zitiert Benjamin
Franklin: "Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten
Zinsen!"
Bildungsministerin Claudia Schmied betonte auch die intensiven
Bemühungen und Vorbereitungen für eine gemeinsame
PädagogInnenausbildung für alle Lehrberufe und zur flächendeckenden
standardisierten Reife- bzw. Diplomprüfung. Darüber hinaus arbeite
sie weiter an der Umsetzung eines neuen, den aktuellen und
zukünftigen Anforderungen entsprechenden LehrerInnendienstrechts. Die
im Regierungsprogramm enthaltenen Eckpunkte dafür sehen u.a.
verpflichtende Fort- und Weiterbildungsprogramme, ein
leistungsorientiertes Dienstrecht für neu eintretende LehrerInnen mit
einer Erhöhung der Lehrverpflichtung, höheren Einstiegsgehältern,
flacheren Gehaltskurven und mehr Flexibilität vor.
(Schluss)
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