- 25.01.2013, 11:58:13
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Leitner: Wasser, unser wichtigstes Lebensmittel, darf nicht zum Spekulationsobjekt werden
Keine generelle Privatisierung der Trinkwasserversorgung und Ausverkauf der Quellgebiete
Utl.: Keine generelle Privatisierung der Trinkwasserversorgung und
Ausverkauf der Quellgebiete =
St. Pölten, (OTS/SPI) - "Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel.
Niederösterreich ist in der glücklichen Lage, über genügend
Wasserreserven zu verfügen, um den Trink- und Gebrauchswasserbedarf
jetzt und in Zukunft abzudecken. Der derzeitige Verbrauch in NÖ
beträgt etwa 250 Millionen Kubikmeter im Jahr. Künftig ist damit zu
rechnen, dass dieser Verbrauch insgesamt auf etwa 380 Millionen
Kubikmeter jährlich ansteigen wird. Der Wasserschutz stellt die
Grundlage für die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem
Trinkwasser dar", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferent
LHStv. Dr. Sepp Leitner.
"Die Haltung mancher EU-Verantwortlicher gegenüber der
Lebensmittelressource Wasser hat sich in den letzten beiden Jahren
dramatisch verändert, man kann auch sagen 'gefährlich verschärft'.
Gerade jetzt werden neue Pläne der EU-Kommission kolportiert,
beispielsweise die Wasserversorgung der Städte und Gemeinden
international ausschreiben zu müssen und damit auch internationale
Konzerne im Heimmarkt leichter fußfassen zu lassen. Das hätte auch
zur Folge, dass diese Unternehmen unsere Wasserressourcen aufkaufen
und damit auch eigene Geschäfte, die nicht im Interesse Österreichs
sind, betreiben könnten. Das würde reichen von einer großflächigen
kommerziellen Vermarktung reinsten Quellwassers bis hin zur
Privatisierung der Trinkwasserversorger. Das könnte früher oder
später von einer großflächigen kommerziellen Vermarktung reinsten
Quellwassers bis hin zur Privatisierung der Trinkwasserversorger
führen", gibt Leitner zu bedenken.
"Ich stelle mich ganz klar gegen diese Entwicklungen. Wir müssen die
kleinräumigen Strukturen unserer Wasserwirtschaft, die sich stets
bewährt haben, unbedingt erhalten, wir müssen alleine darüber
bestimmen können, was wir mit dem wertvollen Rohstoff und
Lebensmittel Wasser machen. Nur so ist auch eine qualitätsvolle,
preislich günstige und vor allem auch nachhaltige
Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung zu gewährleisten", so
Leitner abschließend.
(Schluss) fa
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