- 24.01.2013, 09:12:49
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Renner: Sicherheit, leistbares Wohnen und Arbeitsplätze sind die Anliegen für den Bezirk Gänserndorf
Nur rasches Handeln erhält die Lebensqualität der Region
Utl.: Nur rasches Handeln erhält die Lebensqualität der Region =
Gänserndorf (OTS) - Drei Anliegen sind es, die LAbg. Mag. Karin
Renner für die Zukunft des Bezirkes Gänserndorf besonders
herausstreicht: "Wir brauchen Verbesserungen hinsichtlich der
Sicherheit, wir brauchen mehr leistbare Wohnungen sowie einen Ausbau
des sozialen Wohnbaus und wir brauchen eine Stärkung und
Unterstützung der Klein- und Mittelbetriebe und damit verbunden auch
die Schaffung von Arbeitsplätzen. Denn nur wenn es gelingt, diese
Herausforderungen rasch zu meistern, kann unser Bezirk Gänserndorf
auch weiterhin lebenswert bleiben!"
Was die Sicherheitspolitik angeht, fordert LAbg. Renner insbesondere
eine rasche und deutliche Personalaufstockung. "Unser Bezirk hat viel
zu wenige PolizistInnen! Mindestens 15 BeamtInnen fehlen. Die
Kriminalitätsraten steigen an und Orte wie die Marktgemeinde
Strasshof mit immerhin rund 10.000 EinwohnerInnen haben nicht einmal
einen Polizeiposten. Die PolizistInnen im Bezirk leisten großartige
Arbeit, aber sie werden vom Ministerium im Stich gelassen. Durch die
Grenznähe gibt es in unserem Bezirk für die BeamtInnen ganz besondere
Herausforderungen. Daher ist es unverantwortlich, wenn hier weiterhin
die Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt wird. Die Menschen
haben ein Recht darauf, sich in den eigenen vier Wänden sicher fühlen
zu können", fordert LAbg. Renner umgehende Maßnahmen ein.
Ebenso dringenden Handlungsbedarf sieht die Gänserndorfer
Landtagsmandatarin Mag.a Karin Renner in Sachen Wohnbau: "Für viel zu
viele Menschen, vor allem AlleinerzieherInnen, PensionistInnen und
Menschen mit geringem Einkommen ist das Wohnen fast nicht mehr
finanzierbar. Eine 60 bis 70 Quadratmeter große Wohnung kostet bei
uns bereits zwischen 500 und 700 Euro. Damit ist die Relation
zwischen den Einkommen und den Wohnungspreisen völlig aus den Fugen
geraten. Für immer mehr Menschen reicht das Geld nicht mehr, um die
Wohnung angemessen zu heizen, von Anschaffungen wie neuer Kleidung
oder gar Ausgaben für die Freizeitgestaltung ist da gar nicht mehr zu
reden. Hier muss dringend gegengesteuert werden, sonst droht die
Region zum Abwanderungsbezirk zu werden."
Als dritte große Herausforderung sieht Renner die Frage des
Arbeitsmarktes: "Unsere grenznahe Lage birgt vor allem für Klein- und
Mittelbetreibe eine Reihe von Problemen, dadurch stehen auch die
ArbeitnehmerInnen massiv unter Druck. Der Wettbewerb ist aufgrund der
unterschiedlichen Wirtschaftsbedingungen auf beiden Seiten der Grenze
teilweise arg verzerrt, so manches läuft auch nicht immer in
korrekten Bahnen. Hier müssen Maßnahmen gesetzt werden, um die
Betriebe und mit ihnen auch die ArbeitnehmerInnen zu schützen und zu
fördern."
"Diese drei Themenfelder sind derzeit die vordringlichsten
Herausforderungen für unsere Region, die rasch angegangen werden
müssen, um die Lebensqualität halten zu können. Daher fordere ich die
rasche Umsetzung der dringend gebotenen Maßnahmen. Denn die Menschen
müssen sich in ihrer Heimat sicher fühlen können, sie müssen
leistbaren Wohnraum zur Verfügung haben und sie brauchen einen
Arbeitsplatz. Dies sind Grundbedürfnisse, die die Politik zu erfüllen
hat. Was in meiner Macht steht, werde ich dazu tun", so LAbg. Mag.a
Karin Renner abschließend.
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