• 23.01.2013, 08:07:15
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SOS Mitmensch: Wien nicht zur Hauptstadt des europäischen Rechtsextremismus machen

Scharfe Kritik an Verkehrsbüro "Ruefa" und anderen Hofburg-Gesellschaftern

Utl.: Scharfe Kritik an Verkehrsbüro "Ruefa" und anderen
Hofburg-Gesellschaftern =

Wien (OTS) - SOS Mitmensch übt scharfe Kritik an den Betreibern der
Hofburg. Diese sind mitverantwortlich, dass Wien auch heuer wieder
für einen Tag zur Hauptstadt des europäischen Rechtsextremismus
gemacht wird. "Es ist wohl einzigartig in Europa, dass sich das
größte Verkehrsbüro eines Landes als Gesellschafter daran beteiligt,
die Bundeshauptstadt einmal im Jahr zu einem europäischen Schandfleck
zu machen", ist SOS Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak über das
Verhalten des an der Hofburg mitbeteiligten österreichischen
Verkehrsbüros "Ruefa" empört. "Die Hofburg-Betreiber handeln nicht im
Interesse Österreichs, wenn sie der extremen Rechten für ihr
alljährliches Vernetzungstreffen Prunksalons zur Verfügung stellen,
die im Eigentum der Republik stehen", so Pollak.

Im Rahmen eines "Walk of shame" hält das zivilgesellschaftliche
Bündnis "Jetzt Zeichen setzen" in dieser Woche vor allen
Hofburg-Gesellschaftern kleine Kundgebungen ab. Am Mittwoch findet um
9.30 Uhr eine "Kundgebung der Schande" vor dem größten
österreichischen Reisebüro, der Ruefa Reisen GmbH in der
Mariahilferstraße 117, statt. "Jetzt Zeichen setzen" protestiert
damit gegen die Hofierung der extremen Rechten durch die
Hofburg-Betreiber. Diese haben den Burschenschafterball nicht nur
entgegen ihres letztjährigen Versprechens erneut ins Programm
genommen, sondern bei der Terminvergabe sogar bevorzugt behandelt.

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