• 21.01.2013, 16:29:24
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Volksbefragung: Insgesamt 5,6 Millionen sahen ORF-Sendungen

ORF-TV erreichte 78 Prozent der TV-Bevölkerung; 13 Millionen Zugriffe auf ORF.at-Angebote; ORF-Umfrage: 82 Prozent der Bevölkerung informierten sich in ORF-Medien

Utl.: ORF-TV erreichte 78 Prozent der TV-Bevölkerung; 13 Millionen
Zugriffe auf ORF.at-Angebote; ORF-Umfrage: 82 Prozent der
Bevölkerung informierten sich in ORF-Medien =

Wien (OTS) - Knapp 15 Stunden Berichterstattung im ORF-TV mit
zahlreichen Einzel- und Sondersendungen und mehr als 80 Beiträgen in
den "ZiB"-Ausgaben in ORF eins und ORF 2, knapp 16 Stunden Radio-Info
mit mehr als 1.500 Beiträgen in den zwölf ORF-Radios, elf Millionen
Zugriffe allein auf die Infografik auf ORF.at und 1,7 Millionen
Abrufe auf der ORF-TVthek - die ORF-Medien informierten sehr
umfangreich - und mit großem Infonutzen für die Österreicherinnen und
Österreicher - über die Volksbefragung zum Thema "Wehrpflicht oder
Berufsheer - Zivildienst oder Sozialjahr?".

Insgesamt erreichte das ORF-Fernsehen mit allen Vorberichten und
allen Sendungen von gestern (20. Jänner 2013) insgesamt 5,6 Millionen
Österreicherinnen und Österreicher. Das sind 78 Prozent der
heimischen TV-Bevölkerung. Bis inklusive Samstag haben 5,3 Millionen
Österreicherinnen und Österreicher zumindest kurz die
ORF-TV-Berichterstattung zur Volksbefragung gesehen. Das sind 73
Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Gestern, am
Wahltag, erreichte das ORF-Fernsehen mit der Sonderberichterstattung
3,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher und damit 52 Prozent
der heimischen TV-Bevölkerung. Auf Rekordwerte kam gestern die "Zeit
im Bild" um 19.30 Uhr: 1,638 Millionen Zuseherinnen und Zuseher und
bestgenutzte Ausgabe seit 13. März 2011 (seit der Tsunami-Katastrophe
in Japan). Zuvor kamen die "Bundesland heute"-Ausgaben auf 1,589
Millionen Reichweite und damit auf die höchste Reichweite seit Jänner
2007.

Das ORF.at-Netzwerk stellte im Vorfeld der Befragung rund 140 Storys
zur Verfügung, die mehr als 2,3 Millionen Page-Impressions
verzeichnete. Seit gestern Abend ist die Infografik mit allen
Ergebnissen zur Volksbefragung auf ORF.at online. Gestern und heute
Früh verzeichnete alleine dieses Angebot rund elf Millionen Zugriffe.

Auch die ORF-TVthek-Angebote wurden intensiv genutzt: Sendungen bzw.
Sendungen mit Beiträgen rund um die Volksbefragung zur Frage
Berufsheer oder Wehrpflicht wurden zwischen 7. und 20. Jänner 2013
insgesamt 1,7 Millionen Mal abgerufen.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Umfassende, unabhängige
und ausgewogene Information für alle Österreicherinnen und
Österreicher: Das ist die Aufgabe des ORF - und die Bilanz der
vergangenen Wochen zeigt, dass der ORF dieser Aufgabe in allen seinen
Medien einmal mehr gerecht geworden ist. Fundierte ORF-Information in
mehreren hundert Beiträgen, Storys, Interviews und Diskussionsrunden
hat ein Millionenpublikum erreicht und war für die Österreicherinnen
und Österreicher die wichtigste Informationsquelle zum Thema
Wehrpflicht. Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die
dazu beigetragen haben!"

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Seit Bekanntwerden der
Volksbefragung haben sich die involvierten Abteilungen der
Fernsehdirektion des ORF intensiv mit der Vorbereitung und
Berichterstattung um den Themenkreis 'Wehrpflicht oder Berufsheer'
auseinandergesetzt. Unser Ziel war es, das österreichische
Fernsehpublikum mit relevanter Hintergrundinformation, Ideen und
Konzepten, kritischen Berichten zu beiden Alternativen und Meinungen
aus allen Schichten der Bevölkerung zu informieren. Wir wollten, dass
die Wähler sich aufgrund der Berichterstattung im ORF für eine der
beiden Alternativen gut informiert entscheiden konnten. Es freut
mich, dass dies von unserem Publikum auch so empfunden wurde. Die
Zahlen aus den Umfragen und die Zustimmung sprechen für sich. Es hat
sich gezeigt, wie wichtig Unabhängigkeit, Relevanz und Tiefe,
Diversität und höchste Qualität in der aktuellen politischen
Berichterstattung ist. Das kann in Österreich nur der ORF. Ich
bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ORF, die
diese Qualität und Vielfalt anbieten, und bedanke mich auch bei
unseren Zuschauerinnen und Zuschauern, die sich auf uns verlassen und
unsere Arbeit so würdigen."

Großer Publikumszuspruch für ORF-Berichterstattung

ORF 2 meldete sich gestern bereits um 16.55 Uhr live mit der ersten
Hochrechnung. Bis zu 1.059.000 waren bei dieser Sondersendung mit
dabei. Im Schnitt verfolgten 957.000 die Berichterstattung bis 18.30
Uhr. Der Marktanteil lag bei 46 Prozent, in der Zielgruppe 12-49 bei
36 Prozent und beim jungen Publikum (12-29 Jahre) bei 26 Prozent. Die
Verkündung des Ergebnisses um 19.00 Uhr sahen im Schnitt 1.201.000
Zuseherinnen und Zuseher. Der Marktanteil dieser Sendung lag bei 47
Prozent (31 Prozent bei 12-49, 22 Prozent bei 12-29). Zuvor
verfolgten im Schnitt 971.000 (42 Prozent Marktanteil) die
Lokalausstiege der Bundesländer. Die "ZiB 2 spezial" um 21.50 Uhr
erreichte bis zu 848.000 Zuseherinnen und Zuseher. Im Schnitt sahen
796.000 zu (Marktanteil 31 Prozent). Das zweite themenaffine "im
ZENTRUM" mit Repräsentanten aller sechs Parlamentsparteien wurde
ebenfalls sehr stark genutzt und erreichte gestern 450.000
Zuseherinnen und Zuseher und 25 Prozent Marktanteil.

Im Rahmen der Vorberichterstattung wurde u .a. das ORF-"Bürgerforum"
mit bis zu 1,019 Millionen Zuseherinnen und Zusehern bei im Schnitt
875.000 Zuschauern (28 Prozent Marktanteil) besonders gut genutzt.
Das bedeutete den bisher höchsten Wert für ein "Bürgerforum". Nach
der "Zeit im Bild" vom Wahltag erreichte die "Zeit im Bild" am 13.
Jänner 2013 mit im Schnitt 1,468 Millionen Zuseherinnen und Zusehern
bei 50 Prozent Marktanteil (Spitzenwert: 1,547 Millionen) die
höchsten Zuschauerzahlen seit März 2011. Am 13. Jänner fanden zudem
zwei "Pressestunden" hintereinander statt sowie die erste von
insgesamt zwei Ausgaben von "im ZENTRUM" zum Thema Volksbefragung.
"Der Report" widmete sich im Vorfeld ebenso dem Thema wie das
"Weltjournal". Ein "Runder Tisch" am 16. Jänner versammelte die
Klubobleute der Parlamentsparteien - mit Bestwert seit Februar 2012.

Die Berichterstattung der ORF-Radioinformation zum Thema fand
(zwischen 7. und 20. Jänner) in nicht weniger als 1.377 Beiträgen in
Nachrichtensendungen, 129 Beiträgen in den Journalen und fünf
speziellen Ausgaben von "Journal Panorama" statt. Insgesamt
präsentierten die ORF-Radios somit knapp 16 Stunden Information.
Davon entfielen knapp vier Stunden Programm auf den gestrigen Tag der
Volksbefragung.

Auf enormes Interesse ist die ORF TELETEXT-Berichterstattung am
gestrigen Tag der Volksbefragung über das Bundesheer gestoßen. Die
Seiten über die Ergebnisse, Reaktionen und Analysen wurden elf
Millionen Mal abgerufen, allein 8,5 Millionen davon entfielen auf das
Sonderservice mit den detaillierten Gemeindeergebnissen aus ganz
Österreich. Insgesamt kamen die aktuellen TELETEXT-Nachrichten
gestern auf den Spitzenwert von 19,3 Millionen Zugriffen.

Die Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bietet einen
ausführlichen Themencontainer zur Volksbefragung, in dem die
einzelnen themenaffinen ORF-Sendungen nach der TV-Ausstrahlung sieben
Tage als Video-on-Demand abrufbar sind.

ORF-Umfrage: 82 Prozent haben sich im ORF informiert, knapp drei
Viertel im ORF-TV

Wie erfolgreich die umfassende ORF-Berichterstattung zur
Volksbefragung war, zeigen nicht nur der äußerst erfreuliche
Publikumszuspruch der zahlreichen Sendungen und
Hintergrundinformationen, die der ORF in seinen Medien präsentierte,
das bestätigt auch das Ergebnis einer Blitzumfrage zur
ORF-Berichterstattung, die im Auftrag des ORF vom Markt- und
Meinungsforschungsinstitut Integral durchgeführt wurde. Die
Ergebnisse basieren auf 501 telefonischen Interviews repräsentativ
für die österreichische Bevölkerung 14+. Die Befragung fand in der
Zeit von Donnerstag, 17., bis Samstag, 19. Jänner 2013, statt.

91 Prozent der Befragten gaben an, ihre Informationen über die
verschiedenen Standpunkte, die in den vergangenen Wochen zum Thema
Wehrpflicht diskutiert wurden, aus TV, Radio, Internet oder Teletext
bezogen zu haben. Nicht weniger als 82 Prozent der Befragten nutzten
die umfassenden Angebote des ORF. Nicht weniger als 74 Prozent und
damit knapp drei Viertel der Befragten gaben an, das ORF-Fernsehen
dahingehend genutzt zu haben. Nur 34 Prozent gaben an, sich im
österreichischen Privatfernsehen informiert zu haben. Sehr hoch war
auch die Nutzung der ORF-Angebote in den anderen Medien: 52 Prozent
der Befragten informierten sich mindestens in einem der zwölf
ORF-Radiosender. 17 Prozent gaben an, sich im ORF.at-Netzwerk
informiert zu haben. Neun Prozent griffen auf den ORF TELETEXT
zurück, um Informationen zu Volksbefragung zu erhalten.

Im direkten Konkurrenzvergleich gaben 43 Prozent an, dass der ORF am
besten und umfassendsten zum Thema berichtet hat. Das heimische
Privatfernsehen kam bei dieser Frage auf einen Wert von lediglich
vier Prozent. 90 Prozent aller Befragten gaben zudem an, sich
generell im ORF über aktuelle politische Themen zu informieren.

Diese hohe Nutzung der ORF-Angebote ging mit einer sehr hohen
Zufriedenheit mit diesen einher. Nach Eigenschaften bewertet,
erzielte die ORF-Berichterstattung die höchste Zustimmung bei
"aktuell" - 90 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zutrifft. 78
Prozent sagten, dass die ORF-Angebote "verständlich aufbereitet" und
"wichtig" waren. 74 Prozent erachteten sie als "informativ", 70
Prozent als "sachlich", 69 Prozent als "seriös", 65 Prozent als
"ausgewogen", 64 Prozent als "kompetent und professionell gemacht"
und 63 Prozent als "umfassend".

Breiter Konsens herrscht unter den Befragten auch über die Erfüllung
des gesetzlichen Informationsauftrags des ORF im Rahmen der
Bundesheer-Debatte. 66 Prozent sahen diesen als erfüllt und stimmten
dieser Aussage sehr bzw. eher zu.

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