Volksbefragung: Insgesamt 5,6 Millionen sahen ORF-Sendungen

ORF-TV erreichte 78 Prozent der TV-Bevölkerung; 13 Millionen Zugriffe auf ORF.at-Angebote; ORF-Umfrage: 82 Prozent der Bevölkerung informierten sich in ORF-Medien

Wien (OTS) - Knapp 15 Stunden Berichterstattung im ORF-TV mit zahlreichen Einzel- und Sondersendungen und mehr als 80 Beiträgen in den "ZiB"-Ausgaben in ORF eins und ORF 2, knapp 16 Stunden Radio-Info mit mehr als 1.500 Beiträgen in den zwölf ORF-Radios, elf Millionen Zugriffe allein auf die Infografik auf ORF.at und 1,7 Millionen Abrufe auf der ORF-TVthek - die ORF-Medien informierten sehr umfangreich - und mit großem Infonutzen für die Österreicherinnen und Österreicher - über die Volksbefragung zum Thema "Wehrpflicht oder Berufsheer - Zivildienst oder Sozialjahr?".

Insgesamt erreichte das ORF-Fernsehen mit allen Vorberichten und allen Sendungen von gestern (20. Jänner 2013) insgesamt 5,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Das sind 78 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Bis inklusive Samstag haben 5,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher zumindest kurz die ORF-TV-Berichterstattung zur Volksbefragung gesehen. Das sind 73 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Gestern, am Wahltag, erreichte das ORF-Fernsehen mit der Sonderberichterstattung 3,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher und damit 52 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Auf Rekordwerte kam gestern die "Zeit im Bild" um 19.30 Uhr: 1,638 Millionen Zuseherinnen und Zuseher und bestgenutzte Ausgabe seit 13. März 2011 (seit der Tsunami-Katastrophe in Japan). Zuvor kamen die "Bundesland heute"-Ausgaben auf 1,589 Millionen Reichweite und damit auf die höchste Reichweite seit Jänner 2007.

Das ORF.at-Netzwerk stellte im Vorfeld der Befragung rund 140 Storys zur Verfügung, die mehr als 2,3 Millionen Page-Impressions verzeichnete. Seit gestern Abend ist die Infografik mit allen Ergebnissen zur Volksbefragung auf ORF.at online. Gestern und heute Früh verzeichnete alleine dieses Angebot rund elf Millionen Zugriffe.

Auch die ORF-TVthek-Angebote wurden intensiv genutzt: Sendungen bzw. Sendungen mit Beiträgen rund um die Volksbefragung zur Frage Berufsheer oder Wehrpflicht wurden zwischen 7. und 20. Jänner 2013 insgesamt 1,7 Millionen Mal abgerufen.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Umfassende, unabhängige und ausgewogene Information für alle Österreicherinnen und Österreicher: Das ist die Aufgabe des ORF - und die Bilanz der vergangenen Wochen zeigt, dass der ORF dieser Aufgabe in allen seinen Medien einmal mehr gerecht geworden ist. Fundierte ORF-Information in mehreren hundert Beiträgen, Storys, Interviews und Diskussionsrunden hat ein Millionenpublikum erreicht und war für die Österreicherinnen und Österreicher die wichtigste Informationsquelle zum Thema Wehrpflicht. Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die dazu beigetragen haben!"

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Seit Bekanntwerden der Volksbefragung haben sich die involvierten Abteilungen der Fernsehdirektion des ORF intensiv mit der Vorbereitung und Berichterstattung um den Themenkreis 'Wehrpflicht oder Berufsheer' auseinandergesetzt. Unser Ziel war es, das österreichische Fernsehpublikum mit relevanter Hintergrundinformation, Ideen und Konzepten, kritischen Berichten zu beiden Alternativen und Meinungen aus allen Schichten der Bevölkerung zu informieren. Wir wollten, dass die Wähler sich aufgrund der Berichterstattung im ORF für eine der beiden Alternativen gut informiert entscheiden konnten. Es freut mich, dass dies von unserem Publikum auch so empfunden wurde. Die Zahlen aus den Umfragen und die Zustimmung sprechen für sich. Es hat sich gezeigt, wie wichtig Unabhängigkeit, Relevanz und Tiefe, Diversität und höchste Qualität in der aktuellen politischen Berichterstattung ist. Das kann in Österreich nur der ORF. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ORF, die diese Qualität und Vielfalt anbieten, und bedanke mich auch bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern, die sich auf uns verlassen und unsere Arbeit so würdigen."

Großer Publikumszuspruch für ORF-Berichterstattung

ORF 2 meldete sich gestern bereits um 16.55 Uhr live mit der ersten Hochrechnung. Bis zu 1.059.000 waren bei dieser Sondersendung mit dabei. Im Schnitt verfolgten 957.000 die Berichterstattung bis 18.30 Uhr. Der Marktanteil lag bei 46 Prozent, in der Zielgruppe 12-49 bei 36 Prozent und beim jungen Publikum (12-29 Jahre) bei 26 Prozent. Die Verkündung des Ergebnisses um 19.00 Uhr sahen im Schnitt 1.201.000 Zuseherinnen und Zuseher. Der Marktanteil dieser Sendung lag bei 47 Prozent (31 Prozent bei 12-49, 22 Prozent bei 12-29). Zuvor verfolgten im Schnitt 971.000 (42 Prozent Marktanteil) die Lokalausstiege der Bundesländer. Die "ZiB 2 spezial" um 21.50 Uhr erreichte bis zu 848.000 Zuseherinnen und Zuseher. Im Schnitt sahen 796.000 zu (Marktanteil 31 Prozent). Das zweite themenaffine "im ZENTRUM" mit Repräsentanten aller sechs Parlamentsparteien wurde ebenfalls sehr stark genutzt und erreichte gestern 450.000 Zuseherinnen und Zuseher und 25 Prozent Marktanteil.

Im Rahmen der Vorberichterstattung wurde u .a. das ORF-"Bürgerforum" mit bis zu 1,019 Millionen Zuseherinnen und Zusehern bei im Schnitt 875.000 Zuschauern (28 Prozent Marktanteil) besonders gut genutzt. Das bedeutete den bisher höchsten Wert für ein "Bürgerforum". Nach der "Zeit im Bild" vom Wahltag erreichte die "Zeit im Bild" am 13. Jänner 2013 mit im Schnitt 1,468 Millionen Zuseherinnen und Zusehern bei 50 Prozent Marktanteil (Spitzenwert: 1,547 Millionen) die höchsten Zuschauerzahlen seit März 2011. Am 13. Jänner fanden zudem zwei "Pressestunden" hintereinander statt sowie die erste von insgesamt zwei Ausgaben von "im ZENTRUM" zum Thema Volksbefragung. "Der Report" widmete sich im Vorfeld ebenso dem Thema wie das "Weltjournal". Ein "Runder Tisch" am 16. Jänner versammelte die Klubobleute der Parlamentsparteien - mit Bestwert seit Februar 2012.

Die Berichterstattung der ORF-Radioinformation zum Thema fand (zwischen 7. und 20. Jänner) in nicht weniger als 1.377 Beiträgen in Nachrichtensendungen, 129 Beiträgen in den Journalen und fünf speziellen Ausgaben von "Journal Panorama" statt. Insgesamt präsentierten die ORF-Radios somit knapp 16 Stunden Information. Davon entfielen knapp vier Stunden Programm auf den gestrigen Tag der Volksbefragung.

Auf enormes Interesse ist die ORF TELETEXT-Berichterstattung am gestrigen Tag der Volksbefragung über das Bundesheer gestoßen. Die Seiten über die Ergebnisse, Reaktionen und Analysen wurden elf Millionen Mal abgerufen, allein 8,5 Millionen davon entfielen auf das Sonderservice mit den detaillierten Gemeindeergebnissen aus ganz Österreich. Insgesamt kamen die aktuellen TELETEXT-Nachrichten gestern auf den Spitzenwert von 19,3 Millionen Zugriffen.

Die Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bietet einen ausführlichen Themencontainer zur Volksbefragung, in dem die einzelnen themenaffinen ORF-Sendungen nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar sind.

ORF-Umfrage: 82 Prozent haben sich im ORF informiert, knapp drei Viertel im ORF-TV

Wie erfolgreich die umfassende ORF-Berichterstattung zur Volksbefragung war, zeigen nicht nur der äußerst erfreuliche Publikumszuspruch der zahlreichen Sendungen und Hintergrundinformationen, die der ORF in seinen Medien präsentierte, das bestätigt auch das Ergebnis einer Blitzumfrage zur ORF-Berichterstattung, die im Auftrag des ORF vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral durchgeführt wurde. Die Ergebnisse basieren auf 501 telefonischen Interviews repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 14+. Die Befragung fand in der Zeit von Donnerstag, 17., bis Samstag, 19. Jänner 2013, statt.

91 Prozent der Befragten gaben an, ihre Informationen über die verschiedenen Standpunkte, die in den vergangenen Wochen zum Thema Wehrpflicht diskutiert wurden, aus TV, Radio, Internet oder Teletext bezogen zu haben. Nicht weniger als 82 Prozent der Befragten nutzten die umfassenden Angebote des ORF. Nicht weniger als 74 Prozent und damit knapp drei Viertel der Befragten gaben an, das ORF-Fernsehen dahingehend genutzt zu haben. Nur 34 Prozent gaben an, sich im österreichischen Privatfernsehen informiert zu haben. Sehr hoch war auch die Nutzung der ORF-Angebote in den anderen Medien: 52 Prozent der Befragten informierten sich mindestens in einem der zwölf ORF-Radiosender. 17 Prozent gaben an, sich im ORF.at-Netzwerk informiert zu haben. Neun Prozent griffen auf den ORF TELETEXT zurück, um Informationen zu Volksbefragung zu erhalten.

Im direkten Konkurrenzvergleich gaben 43 Prozent an, dass der ORF am besten und umfassendsten zum Thema berichtet hat. Das heimische Privatfernsehen kam bei dieser Frage auf einen Wert von lediglich vier Prozent. 90 Prozent aller Befragten gaben zudem an, sich generell im ORF über aktuelle politische Themen zu informieren.

Diese hohe Nutzung der ORF-Angebote ging mit einer sehr hohen Zufriedenheit mit diesen einher. Nach Eigenschaften bewertet, erzielte die ORF-Berichterstattung die höchste Zustimmung bei "aktuell" - 90 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zutrifft. 78 Prozent sagten, dass die ORF-Angebote "verständlich aufbereitet" und "wichtig" waren. 74 Prozent erachteten sie als "informativ", 70 Prozent als "sachlich", 69 Prozent als "seriös", 65 Prozent als "ausgewogen", 64 Prozent als "kompetent und professionell gemacht" und 63 Prozent als "umfassend".

Breiter Konsens herrscht unter den Befragten auch über die Erfüllung des gesetzlichen Informationsauftrags des ORF im Rahmen der Bundesheer-Debatte. 66 Prozent sahen diesen als erfüllt und stimmten dieser Aussage sehr bzw. eher zu.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0009