Für geordnete Veränderungen nach Volksbefragung

FSG-Bundesheer: Politik muss ehrlich mit den Bediensteten im Bundesheer umgehen

Wien (OTS/FSG) - Nach der ersten bundesweiten Volksbefragung steht fest, dass die Systeme Wehrpflicht und Zivildienst bestehen bleiben. Im Vorfeld betonte die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), dass - egal wie die Entscheidung ausfällt - es bei beiden Varianten massive Auswirkungen auf die heutigen SoldatInnen und zivilen Bediensteten des Bundesheeres und des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport geben wird. Viele Beschäftigte könnten künftig nicht mehr ihre Arbeitsplätze in ihrer derzeitigen Ausgestaltung vorfinden. Denn Veränderungen in der Struktur werden auch Auswirkungen auf das Personal haben - egal ob Zentralstelle, Truppe oder Ämter.

Für die FSG in der GÖD ist es unbestritten, dass Österreich ein Bundesheer braucht, dessen SoldatInnen gut ausgebildet und trainiert sind. Diese SoldatInnen haben ein Recht auf entsprechende Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Entlohnung, Dienst- und Besoldungsrecht und entsprechende Pensionsregelungen. "Aufgabe der Personalvertretung und der Gewerkschaft muss es sein, für diese Rahmenbedingungen zu kämpfen. Wir nehmen die Sorgen der Bediensteten ernst und setzen uns für eine soziale Absicherung der betroffenen Menschen ein", stellt Harald Schifferl, Vorsitzender der FSG im Bundesheer, fest.

"Die Politik muss jedenfalls ehrlich mit den Bediensteten und uns umgehen und klarstellen, wie es mit dem künftigen Bundesheer weitergeht", fordert Schifferl und betont: "Wir sind für geordnete Veränderungen zum Wohle der Bediensteten und des Bundesheeres. Die FSG im Bundesheer wird sich dafür einsetzen, um Veränderungen bestmöglich und sozial verträglich umzusetzen."

Abschließend stellt die FSG im Bundesheer mit Bedauern fest, dass vor der Volksbefragung die Diskussion zu einem künftigen Wehrsystem dem Inhalt nach und auch in der Wortwahl eigenartige Formen angenommen hatte. "Ich möchte mich daher bei allen bedanken, die sich an der Volksbefragung aktiv - mit Abgabe ihrer Stimme - beteiligt haben. Besonders möchte ich jenen KollegInnen danken, die in zahlreichen Gesprächen ihren Teil zu einer Versachlichung beigetragen haben", so Schifferl.

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