• 21.01.2013, 10:48:14
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  • OTS0063 OTW0063

Für geordnete Veränderungen nach Volksbefragung

FSG-Bundesheer: Politik muss ehrlich mit den Bediensteten im Bundesheer umgehen

Utl.: FSG-Bundesheer: Politik muss ehrlich mit den Bediensteten im
Bundesheer umgehen =

Wien (OTS/FSG) - Nach der ersten bundesweiten Volksbefragung steht
fest, dass die Systeme Wehrpflicht und Zivildienst bestehen bleiben.
Im Vorfeld betonte die Fraktion Sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen (FSG) in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
(GÖD), dass - egal wie die Entscheidung ausfällt - es bei beiden
Varianten massive Auswirkungen auf die heutigen SoldatInnen und
zivilen Bediensteten des Bundesheeres und des Bundesministeriums für
Landesverteidigung und Sport geben wird. Viele Beschäftigte könnten
künftig nicht mehr ihre Arbeitsplätze in ihrer derzeitigen
Ausgestaltung vorfinden. Denn Veränderungen in der Struktur werden
auch Auswirkungen auf das Personal haben - egal ob Zentralstelle,
Truppe oder Ämter.

Für die FSG in der GÖD ist es unbestritten, dass Österreich ein
Bundesheer braucht, dessen SoldatInnen gut ausgebildet und trainiert
sind. Diese SoldatInnen haben ein Recht auf entsprechende
Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Entlohnung, Dienst- und
Besoldungsrecht und entsprechende Pensionsregelungen. "Aufgabe der
Personalvertretung und der Gewerkschaft muss es sein, für diese
Rahmenbedingungen zu kämpfen. Wir nehmen die Sorgen der Bediensteten
ernst und setzen uns für eine soziale Absicherung der betroffenen
Menschen ein", stellt Harald Schifferl, Vorsitzender der FSG im
Bundesheer, fest.

"Die Politik muss jedenfalls ehrlich mit den Bediensteten und uns
umgehen und klarstellen, wie es mit dem künftigen Bundesheer
weitergeht", fordert Schifferl und betont: "Wir sind für geordnete
Veränderungen zum Wohle der Bediensteten und des Bundesheeres. Die
FSG im Bundesheer wird sich dafür einsetzen, um Veränderungen
bestmöglich und sozial verträglich umzusetzen."

Abschließend stellt die FSG im Bundesheer mit Bedauern fest, dass vor
der Volksbefragung die Diskussion zu einem künftigen Wehrsystem dem
Inhalt nach und auch in der Wortwahl eigenartige Formen angenommen
hatte. "Ich möchte mich daher bei allen bedanken, die sich an der
Volksbefragung aktiv - mit Abgabe ihrer Stimme - beteiligt haben.
Besonders möchte ich jenen KollegInnen danken, die in zahlreichen
Gesprächen ihren Teil zu einer Versachlichung beigetragen haben", so
Schifferl.

_________________

Offenlegung gemäß Mediengesetz, § 25:
Medieninhaber: Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im
ÖGB, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1. Bundesfraktionspräsidium:
Wolfgang Katzian, Richard Holzer, Christa Hörmann, Rudolf Kaske,
Willibald Steinkellner, Elisabeth Vondrasek, Rainer Wimmer, Gottfried
Winkler. Bundessekretär: Willi Mernyi. Die grundlegende Richtung
entspricht jenen Grundsätzen, die in den Statuten der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB und im
Forderungsprogramm bei der Bundesfraktionskonferenz der
Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen im ÖGB am 30. Juni 2009
festgehalten wurden.

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