- 18.01.2013, 10:29:49
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Sanierungsscheck 2013 - ein Erfolgskonzept wird fortgesetzt
GDI begrüßt Einbeziehung mehrgeschossiger Gebäude und leichtere Abwicklung
Utl.: GDI begrüßt Einbeziehung mehrgeschossiger Gebäude und
leichtere Abwicklung =
Wien (OTS) - Der Sanierungsscheck umfasst heuer 123 Mio. Euro und
wird von der Bundesregierung bis 2016 gewährleistet. Die Abwicklung
wurde einfacher gestaltet, mehrgeschossige Gebäude mit einbezogen und
ein Konjunkturbonus soll die angespannte Lage im Baugewerbe
entschärfen. Die Gemeinschaft Dämmstoff Industrie (GDI) begrüßt diese
Neuerungen. Gefordert wird zusätzlich die Wiedereinführung der
Zweckbindung bei der Wohnbauförderung, wie dies auch Sozialminister
Hundstorfer unterstützt, um leistbares Wohnen in Österreich
abzusichern.
Die Verbesserung der thermischen Qualität des Gebäudebestandes ist
notwendig, um einerseits die EU-Klimaziele zu erreichen und
andererseits die für immer breitere Schichten drohende Energiearmut
hintanzuhalten. Außerdem soll sie der Bauwirtschaft bei der
Bewältigung einer sehr ernsten Konjunkturphase helfen. Unbestritten
ist die Zielsetzung, die thermische Sanierung des Gebäudebestandes
auf 3 % pro Jahr bis 2020 zu heben. "Trotz Sanierungsschecks und der
zusätzlichen Förderungen der Länder ist es laut Strategiepapier der
Nachhaltigkeitsinitiative Umwelt + Bauen bislang nicht gelungen, die
Sanierungsrate über 1,5 % zu heben", gemahnt Franz Roland Jany,
Geschäftsführer der Gemeinschaft Dämmstoff Industrie. "Die von
Bundesminister Berlakovich und Mitterlehner vorgestellte
Weiterentwicklung des Sanierungsschecks ist ein Schritt in die
richtige Richtung. Aber es bedarf einer optimaleren Abstimmung
zwischen Bundes- und Länderförderungen im Wohnbereich", so Jany, der
im Sanierungsscheck einen positiven Zusatz-Anreiz zu den Bemühungen
der Bundesländer sieht.
Eine Wiedereinführung der Zweckbindung bei der Wohnbauförderung,
wie sie auch Bundesminister Hundstorfer unterstützt, ist eine weitere
Kernforderung der GDI. Sie würde in Zukunft einen gezielten
Mitteleinsatz garantieren und sicherstellen, dass die Wohnbaugelder
nicht durch spekulative Veranlagungen gefährdet werden. "Es muss
sichergestellt werden, dass die Wohnbauförderung für soziales,
energiesparendes und umweltfreundliches Wohnen - völlig risikolos -
investiert und nicht zweckentfremdet in den diversen Landesbudgets
wird", so Jany.
Die Einbeziehung mehrgeschossiger Wohnbauten sowie Mietwohnungen
sieht Jany als ein wichtiges Zeichen der Bundesregierung im Sinne der
Gleichbehandlung. Denn auch wenn die größten
technisch-wirtschaftlichen Potentiale der thermischen Sanierung bei
oft unzureichend gedämmten Einfamilienhäusern liegen, sind
selbstverständlich auch Bewohner von mehrgeschossigen Wohnbauten
(Mieter wie Eigentümer) von steigenden Energiepreisen betroffen und
sollten entsprechend unterstützt werden. In dasselbe Horn stößt die
Einbindung der Gemeinnützigen Wohnbauträger in die Bundesförderung
für thermische Sanierung.
Unterm Strich ist der Sanierungsscheck ein Gewinn für alle: Für
die Bewohner, die sich mit einer umfassenden Sanierung bis zu 2.500
Euro an Heizkosten pro Jahr sparen können, für die Baubranche, die
von stabilen Aufträgen profitiert und auch für Umwelt und Klima, denn
weniger Energieverbrauch heißt weniger CO2- und Schadstoffausstoß.
"Und der Clou an der Sache: Am Ende profitiert auch der
Staatshaushalt. Denn die eingesetzten Mittel werden über steigende
Steuern und Abgaben sowie niedrigere Sozialausgaben mehr als
ausgeglichen", so Jany.
Über GDI:
Die GDI ist die produktunabhängige Plattform und
Interessensvertretung der österreichischen Dämmstoffindustrie. Die
Arbeitsschwerpunkte liegen in der Steigerung der Energieeffizienz
sowie dem Wärme- und Klimaschutz bei Gebäuden.
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