Köstinger: Sichere Lebensmittel im Freihandel garantieren

Köstinger richtet Forderungen an Kommissar DeGucht zu Mercosur-Verhandlungen

Straßburg, 17. Jänner 2013 (ÖVP-PD) "Freihandel mit Südamerika nur dann, wenn die Lebensmittel- und Produktsicherheit von Importen garantiert werden kann", so Elisabeth Köstinger, Außenhandelssprecherin der ÖVP im EU-Parlament in ihrer heutigen Plenarrede. Das Europaparlament hat heute die EU-Kommission aufgefordert, Lösungen zu den stockenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien,
Argentinien, Uruguay und Venezuela vorzuschlagen. ****

Bereits im Dezember hatte Köstinger eine "dringende Anfrage" zu BSE-verdächtigen Rindfleischimporten an die Kommission gestellt. Zwei Jahre lang lag ein atypischer Fall der Rinderkrankheit BSE ungeklärt bei den brasilianischen Behörden, bevor die Weltorganisation für Tiergesundheit den Fall endgültig bestätigte. "Während Länder wie China oder Japan den Import von brasilianischem Rindfleisch bereits gestoppt haben, bleibt mir die EU-Kommission noch eine Antwort schuldig. Es muss schnell gehandelt werden, wenn es um die Lebensmittelsicherheit und den Schutz der EU-Bürgerinnen und Bürger geht. Im Zweifelsfall muss ein Importstopp verhängt werden", so Köstinger.

Köstinger fordert daher erneut ein "verbindliches Nachhaltigkeitskapitel" in allen Handelsabkommen der EU mit Drittstaaten. "Lebensmittelimporte aus Drittstaaten sollen nur dann zugelassen werden, wenn gleichwertige EU-Produktions-, Sozial- und Umweltstandards nachgewiesen werden können", so Köstinger.

Rückfragen:

Elisabeth Köstinger, MEP, Tel.: +32-2-284-5211, elisabeth.koestinger@europarl.europa.eu

Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784, daniel.koster@europarl.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002