Atheisten und Säkularisten noch gefährdeter als Christen

Wien (OTS) - In den Medien wird häufig die Angst vor religiösen Kräften im arabischen Raum thematisiert, weil die Gefahr der Errichtung von Gottesstaaten dort groß ist. Besonders oft wird von Verfolgung der Christen durch Islamisten berichtet. Dass aber Säkularisten dort mindestens ebenso verfolgt werden, kommt kaum ans Licht.

Dabei verfolgen die Säkularisten am ehesten die Interessen des Westens in diesen Regionen, denn sie sind - wie überall auf der Welt - die Verfechter aufklärerischer Ideen, also der Menschenrechte, der Gleichstellung der Frauen, der Gedankenfreiheit und des Humanismus.

Selten ist es möglich, mit arabischen Säkularisten ein Interview zu führen, solange sie noch am Leben sind oder ins Gefängnis wanderten. Edith Bettinger von den Freidenkern Österrreich ist dies gelungen und auf
http://www.ots.at/redirect/vom_islamisten_zum_atheisten ist das
Interview nachzulesen.

Der Vorsitzende des Freidenkerbundes, Dr. Gerhard Engelmayer weist darauf hin, dass die Säkularisten medial so gut wie nicht unterstützt werden, wodurch sich die Religiösen in ihrer Haltung bestärkt fühlen. Dabei muss jedem klar sein, dass eine Lösung der Probleme in allen muslimischen Staaten nur in einer konsequenten Säkularisierung und religiösen Abrüstung liegen kann.

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