• 17.01.2013, 09:30:33
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Allianz Umfrage: Jeder Dritte auf Geschäftsreisen mit Problemen

Wien (OTS) - 30 Prozent der Berufstätigen in Österreich begeben sich
hin und wieder auf Geschäftsreise, und fast jeder Dritte erlebte
dabei bereits ein Sicherheitsproblem. Für Österreichs Dienstgeber
kann die Deckung von Haftungsrisiken im Schadenfall mehrere
hunderttausend Euro betragen. Den wenigsten Business-Touristen ist
dies freilich bewusst, wie eine aktuelle Allianz Studie jetzt
ermittelte. Sie fühlen sich mehrheitlich über ihre Kreditkarte
ausreichend geschützt - ein Irrglaube, wie die Experten des
Reiseversicherungs-Spezialisten Allianz Global Assistance betonen.

"Das Risiko Geschäftsreise wird von Herrn und Frau Österreicher
unterschätzt", kommentiert Dr. Johann Oswald, Vorstandsmitglied der
Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse der aktuellen Allianz
Umfrage. "Der Dienstgeber haftet bei Geschäftsreisen gegenüber seinen
Arbeitnehmern - ein Notfall kann schnell mehrere hunderttausend Euro
kosten - und insbesondere die rund 380.000 Kleinstbetriebe vor
existenzbedrohende Risiken stellen!"

Sicherheitsproblemen zum Trotz: Österreicher lieben
Geschäftsreisen

Laut Statistik Austria gab es im vorigen Jahr 3,7 Millionen
Geschäftsreisen innerhalb der österreichischen Bevölkerung - das
entspricht knapp einem Fünftel des gesamten
Fremdenverkehrs-Aufkommens. Nur 1,8 Prozent der aktuell befragten
Geschäftstouristen rechnen damit, dass in ihrem Reiseland Probleme
auftreten könnten. Tatsächlich hatten aber schon 30,7 Prozent das
eine oder andere Sicherheitsproblem auf einer Dienstreise zu
bewältigen. Am häufigsten werde über verlorenes Gepäck geklagt, rund
10 Prozent der Befragten hatten bereits Unfälle oder Probleme mit dem
Auto, 8,4 Prozent wurden auf offener Straße bestohlen, 6,2 Prozent in
ihrer Unterkunft. Bei 84,2 Prozent der befragten Berufstätigen
erfreuen sich Geschäftsreisen großer Beliebtheit, meist dauert die
Tour nicht länger als 2-3 Tage. 61,7 Prozent der Business-Touristen
sind laut Allianz Studie allein unterwegs; Auto, Bahn und Flugzeug
haben als Verkehrsmittel dabei annähernd den gleichen Stellenwert.
Als sicherste Reiseländer werden Österreich, Deutschland und die
Schweiz klassifiziert, auch die Länder Westeuropas sowie Japan
erhalten gute Sicherheitsnoten. Die USA halten immerhin noch 78
Prozent für ein sicheres Geschäftsreiseland. Ein mulmiges Gefühl
befällt die Business-Traveller lediglich bei Reisen nach Russland
oder Brasilien oder in die Balkan-Staaten, die weniger als drei von
zehn Geschäftsreisenden als sicher einstufen.

Fehlendes Risikobewusstsein

"Die Organisation der Dienstreise liegt etwa gleich häufig bei der
Firma und dem einzelnen Mitarbeiter. Sicherheitsfragen haben dabei
aber keineswegs Top-Priorität", fürchtet Oswald angesichts der
Studienergebnisse. 37,9 Prozent der Befragten verweisen auf ihre
Kreditkarte, 11 Prozent zerbrechen sich darüber gar nicht den Kopf
und 3,8 Prozent geben an, bewusst unversichert zu reisen. Als
Hauptargument gegen den Abschluss einer Geschäftsreiseversicherung
führt die Hälfte der Befragten (50,5 Prozent) an, durch die
Kreditkarte ausreichend abgesichert zu sein. Für 29,3 Prozent ist
eine Reiseversicherung zu teuer, 17,2 Prozent sind der Meinung, sie
sei nicht notwendig.

Den häufigen Verweis auf die Kreditkarte hält Dr. Christoph
Heißenberger, Österreich-Geschäftsführer von Allianz Global
Assistance, für höchst bedenklich: "Im Unterschied zu echten
Reiseversicherungen sind die Versicherungsleistungen von
Kreditkarten-Firmen stark eingeschränkt. Meist wird ein Mindestumsatz
verlangt, um beispielsweise gegen Storno geschützt zu sein. Es gibt
Selbstbehalte, manchmal eine Beschränkung auf Europa-Reisen oder die
Bindung an die Bezahlung der Reise mit der Karte. Und fast immer ist
nur der Karteninhaber geschützt, nicht aber seine Begleiter."

Individuelles Package

Dem stellt die Allianz Global Assistance unter dem Titel "Global
Business Assistance" (GBA) ein individuelles, modular gestaltbares
Reiseversicherungs-Package gegenüber. Das Basis-Modul enthält neben
einer Auslandskranken-, Unfall- und Reisegepäckversicherung auch
zahlreiche Assistance-Leistungen wie beispielsweise eine
24-Stunden-Notrufnummer. "Mit Zusatzmodulen ist zudem ein Upgrading
möglich, das Mobilitätsschutz für Firmenautos, eine
Haftpflichtversicherung auch für die Freizeit und vieles mehr
beinhaltet", so Heißenberger. Grundsätzlich ist die
Geschäftsreiseversicherung nicht an Namen gebunden, Reisetage können
auf beliebig viele Mitarbeiter aufgeteilt werden. Ein spezieller
Stornoschutz, der neben den üblichen Gründen auch Storno wegen
technischer Probleme, der Absage eines Geschäftstermines oder bei
Visum-Verzögerungen enthält, kann dazu gebucht werden."

Spezielle Geschäftsreise-Versicherungen

Brisant können Geschäftsreisen vor allem werden, wenn sie in
Krisenregionen führen. Für diese Reisen gäbe es einen speziellen
Security-Baustein mit einer Vielzahl von Extra-Leistungen, von der
Risikoprüfung vor Ort über Bewachung bis zu Traveller Tracking oder
Evakuierung in Notfällen. Spezifische Versicherungslösungen benötigen
auch "Expatriates" - Österreicher, die von ihrem Dienstgeber für
längere Zeit im Ausland stationiert werden. "Hier steht vor allem die
telemedizinische Betreuung im Mittelpunkt, die rund um die Uhr
verfügbar ist", betont Heißenberger.

Die Umfrage wurde als Online-Befragung vom Marktforschungsinstitut
Mindtake Research im Auftrag der Allianz Gruppe in Österreich im
Herbst 2012 durchgeführt. Befragt wurden 500 Österreicherinnen und
Österreicher im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die berufstätig sind
und zumindest gelegentlich eine Geschäftsreise unternehmen.

Allianz Global Assistance

Allianz Global Assistance ist mit rund 250 Millionen Kunden
weltweit internationaler Marktführer bei Assistance und
Reiseversicherungen und arbeitet mit einem Netzwerk von etwa 400.000
Dienstleistungspartnern rund um den Globus zusammen. Allianz Global
Assistance Österreich ist eine Tochter der deutschen Allianz SE und
betreut mit 150 Mitarbeitern von Wien aus nicht nur Österreich,
sondern auch 12 weitere Länder in Ost- und Südosteuropa. Im letzten
Jahr nahm das Wiener Team über die Notfall-Hotline 262.000 Anrufe
entgegen und sorgte in 47.000 Assistance-Fällen für Hilfe.

Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news

- Foto: Dr. Johann Oswald ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Foto: Dr. Christoph Heißenberger ((C) Allianz Global Assistance) -
Abdruck honorarfrei
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