RfW-NÖ spricht sich für Wehrdienst aus

LO Fischer: Fundierte Ausbildung der LKW-Fahrer beim Heer bringt auch der Transportwirtschaft Vorteile

Wien (OTS/RfW-NÖ) - Für den Erhalt der Wehrpflicht spricht sich KommR Walter Fischer, Landesobmann des RfW-Niederösterreich, aus: "Nicht nur, dass es ohne den Wehrdienst keinen Katastrophenschutz mehr für Österreich in dem jetzigen Ausmaß geben würde. Ohne das Bundesheer hätte auch die österreichische Transportwirtschaft einen großen Nachteil, denn die Ausbildung zum LKW-Fahrer beim Bundesheer ist beispiellos."

Im Unterschied zu zivilen Fahrschulen lernen die Soldaten auch ihre Fahrzeuge in schwierigem und kaum basierbarem Gelände zu beherrschen. Zusatzausbildungen, wie das richtige Verladen von Fahrzeugen auf die Eisenbahn, bringen für die Fahrer zusätzliche Sicherheit. Das macht sich auch in der Unfallstatistik - nicht nur der LKW-Lenker -bemerkbar: Vom Heeresmoped bis zum schweren Lastkraftwagen -insgesamt legen Bundesheer-Kraftfahrer an die 70 Millionen Kilometer zurück. Im zivilen Bereich muss auf 30.000 gefahrene Kilometer pro Fahrer ein Unfall einkalkuliert werden, im Heeresbereich schlägt sich durch die bessere militärische Kraftfahrerausbildung erst alle 90.000 Kilometer ein Unfall zu Buche.

Auch die Transportaufgaben sind beim Bundesheer breit gefächert:
Mannschaftstransporter zur schnellen Fortbewegung von Soldaten, schwere Lastwägen und Spezialfahrzeuge zum Verladen von Brückenteilen und Pioniermaschinen sowie Sattelkraftfahrzeuge zum Transport gepanzerter Fahrzeuge werden von den Soldaten sicher an ihren Einsatzort manövriert.

Leider sind durch die Eingliederung der Heereskraftfahrschule in das Institut für Kraftfahrwesen der Heereslogistikschule vor ca. 10 Jahren immer weniger Männer als LKW-Fahrer ausgebildet worden, "wenn jetzt aber das Berufsheer umgesetzt werden sollte, muss die Transportwirtschaft zur Gänze auf diese gut ausgebildeten Fahrer verzichten, was ein schwerer Schaden für die Wirtschaft wäre", so Fischer.

Die Vielfalt bei der Ausbildung und die damit erworbene Sicherheit im Umgang mit schwerem Gerät kommt der heimischen Transportwirtschaft nur zu Gute. "Beim Militär ausgebildete Lastkraftwagenfahrer sind unverzichtbar. Deshalb sprechen wir uns vom RfW-Niederösterreich für den Beibehalt der Wehrpflicht aus", stellt Fischer fest.

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