Gedanken von Karlheinz Hackl zur "Bundesheer-Befragung"

Stellungnahme zur Wehrpflicht-Volksbefragung und gereimte Gedanken im Wahljahr 2013

Wien (OTS) - Es geht um die Zukunft von Heer und sozialen Diensten. Es geht um junge Österreicher, die unter Umständen wenig wirtschaftliche Perspektiven haben. Ich bitte, die unmittelbar Betroffenen - die jungen Österreicher (ob weiblich oder männlich) -sich aktiv an dieser Befragung zu beteiligen.
Die jungen Menschen sollten selbst entscheiden, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen.

Wichtig sollte sein: Das Sozialgefühl beim Bundesheer muss erhalten bleiben, denn das Bundesheer hilft unserer Bevölkerung sehr.

Ohne Parteiräson sage ich: Das Bundesheer erfordert einen gewaltigen Strukturwandel.
Für mich zählt auch sehr die parteiübergreifende Haltung von Helmut Zilk mit seiner Reformkommission.

Also: Bitte hingehen!!!

Es wäre ein großer Beitrag der Bevölkerung für direkte Demokratie.

Ich betone, dass ich mich nicht an einem politischen Geplänkel beteiligen möchte. Aber ich weiß, dass die, um welche es geht, junge Menschen sind - junge Menschen, die unter Umständen keine günstige Zukunftsperspektive haben.

Die sollten im Vordergrund stehen und an dieser Befragung teilnehmen.

Das derzeitige Bundesheer braucht dringend Reformen. Die soziale Kraft des Bundesheeres sowie die Bereitschaft und Hingabe, um wenn nötig der Bevölkerung zu helfen, müsste garantiert werden können.

Ich hoffe, es gibt eine große Beteiligung der österreichischen Bevölkerung bei dieser Volksbefragung.

Irgendwelche Ideologien haben in dieser parteiübergreifenden Angelegenheit nichts zu suchen.

Demokratie statt Ideologie!

Gereimte Gedanken im Wahljahr 2013
von Karlheinz Hackl

Man muss schon einiges heut wagen,
die Zeitung morgens aufzuschlagen
oder den Nachrichten zu lauschen,
wo sich Skandale nur so bauschen.
Kaum glaubt man es, in welchen Ecken
schon überall die Gauner stecken.
Manch Promi hat uns schon betrogen,
die Steuer hat er hinterzogen,
blind hätte man ihm einst vertraut,
jetzt kommt ans Licht, dass einem graut.
Das Modewort ist Korruption,
kaum kratzt man wo, da ist sie schon.
Und den Gerichten geht es schlecht,
sie kommen nimmermehr zurecht,
es häufen sich die miesen Fakten
zu Bergen schon von Riesen-Akten.
Und Banken werden gern gerettet,
ihr Kontostand wird aufgefettet,
das Volk wird dafür ausgenommen,
Gebühr'n und neue Steuern kommen.
Doch mancher kocht sein Süpplein dran,
heizt Vorurteile wacker an,
von Ländern, die dahin nur siechen,
den Itakern den blöden Griechen,
den Spaniern, bald auch den Serben,
am besten wär', sie täten sterben,
schamlos wird hier Gebrauch gemacht
von dummen Sprüchen, dass es kracht.
Es liegen wild sich in den Haaren
so manche, die einst Freunde waren,
mit Schlamm sind sie bespritzt im Nu,
fast wie im Dschungel-Camp geht's zu.
Man denkt: Wie soll es weitergeh'n?
So kann nichts G'scheites doch entsteh'n!
Schon stehen Wahlen vor der Tür
und die Parteien laufen Kür,
doch wenig hab'n sie herzuzeigen,
vor dem wir uns mit Achtung neigen.
Denn nur die andern sind die Schlechten:
das ist's, womit sie gerne fechten.
Verrückt wär's, sich nach diesen Wahlen
die Absolute auszumalen,
es kommt, das weiß ein jeder schon,
bestimmt die Koalition,
von Ahnungen sind alle voll,
die Farbenspiele sind recht toll.
Fragt doch die sogenannte Basis,
worauf sie absolut nicht haaß is
und was sie aber gerne möchte:
Verdammt sei alles Blöde, Schlechte,
seid ehrlich und bekämpft die Drachen,
doch lasst die Richtigen es machen!
Wir woll'n durch tüchtige Partei'n
sehr stolze Österreicher sein.
Das Zauberwort: Demokratie.
De facto geht's nicht ohne sie.

Rückfragen & Kontakt:

Karlheinz Hackl
Tel.: 0664 270 00 00

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