- 16.01.2013, 10:54:47
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"Österreich ist ein Forschungsdiamant" - Anne Glover zu Gast bei Minister Töchterle
Wissenschafts- und Forschungsminister empfing die Wissenschaftsberaterin von EU-Kommissionspräsidenten Barroso zu einem Arbeitsgespräch
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister empfing die
Wissenschaftsberaterin von EU-Kommissionspräsidenten Barroso
zu einem Arbeitsgespräch =
Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle empfing gestern Nachmittag Anne Glover,
Wissenschaftsberaterin von EU-Kommissionspräsidenten Barroso, im
Ministerium zu einem Arbeitsgespräch. "Österreich ist ein
Forschungsdiamant", so Glover. Die Forschung an den österreichischen
Universitäten und Forschungseinrichtungen weise eine "sehr hohe
Qualität" auf, dies sei auch in Hinblick auf die vergleichsweise
geringe Größe des Landes bemerkenswert, hielt Glover fest. Allerdings
sei gerade im Bereich Wissenschaft und Forschung ohnehin oftmals
nicht die Größe per se entscheidend, sondern vor allem die
Kooperation - gerade auch über Landesgrenzen hinweg, verwies Glover
auf Einrichtungen wie beispielsweise das Kernforschungszentrum CERN,
das niemals von einem Land alleine aufgebaut hätte werden können.
Minister Töchterle unterstrich ebenso den hohen Stellenwert der
verstärkten Zusammenarbeit, Österreich setzt mit Initiativen wie der
Etablierung des Europäischen Biobankennetzwerks BBMRI oder der
"Salzburg Gruppe" auch entsprechende Schritte.
Als gemeinsames Anliegen bekräftigten Glover und Töchterle die
verstärkte Bewusstseinsbildung in Hinblick auf den hohen Stellenwert
von Wissenschaft und Forschung. Dazu zählen auch Initiativen wie die
jüngst vom Ministerium initiierte Online-Plattform
"Wissen-Finden-Österreich" (www.wissenfinden.at). "Gerade bei jungen
Menschen muss es gelingen, sie für Wissenschaft und Forschung zu
begeistern", sind sich Glover und Töchterle einig. Seitens der
EU-Kommission wurde etwa das Projekt "Science: it's a girl thing"
gestartet und auch Österreich ist mit Programmen wie etwa "Sparkling
Science" und den Kinderunis sehr aktiv.
In Hinblick auf die der Forschung zur Verfügung stehenden Mittel
unterstrich Glover das hohe Engagement Österreichs, das mit einer
F&E-Quote von 2,8 Prozent über dem EU- und OECD-Schnitt liegt.
Minister Töchterle betonte auch das erfolgreiche Einwerben von
EU-Mitteln aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm und verwies auf die
Rückflussquote von 130 Prozent. Nun gelte es, gemeinsam für das
nächste EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" (2014 - 2020) und
eine möglichst hohe Mittelausstattung einzutreten - "im Sinne der
Stärkung des europäischen Forschungsraumes", so Anne Glover und
Karlheinz Töchterle abschließend.
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