- 16.01.2013, 10:27:46
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Forschungsrat und Forum Forschung (uniko) betonen die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Verbesserung der Forschungsinfrastruktur
"Uns fehlen sowohl eine nationale Strategie für die Planung der Forschungsinfrastruktur als auch entsprechende Finanzmittel."

Utl.: "Uns fehlen sowohl eine nationale Strategie für die Planung
der Forschungsinfrastruktur als auch entsprechende
Finanzmittel." =
Wien (OTS) - "Österreich wird seine Position als Forschungsstandort
international nicht behaupten, geschweige denn ausbauen können unter
der Prämisse, dass eine nationale Strategie für
Großforschungsinfrastruktur fehlt und auch keine Finanzmittel auf
gesamtnationaler Ebene vorhanden bzw. geplant sind. Hinzu kommt noch
die Tatsache, dass die Unterdotierung der Universitäten in der
jüngsten Vergangenheit noch schlimmer geworden ist. Hier sind die
zuständigen Ressorts dringend aufgefordert zu handeln", so der
Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Dr.
Hannes Androsch, im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung mit dem Forum
Forschung der Universitätenkonferenz (uniko) am 14. Jänner 2013.
Das Forum Forschung der uniko stimmt mit dem Forschungsrat
dahingehend überein, dass die derzeit fehlende
Forschungsinfrastruktur einen "eklatanten Wettbewerbsnachteil" der
heimischen Universitäten im internationalen Wettbewerb bedeutet. Die
Vorsitzende des Forums, Vizerektorin Gabriele Kotsis, macht darauf
aufmerksam, dass Österreichs Universitäten aus diesem Grund bei
internationalen Ausschreibungen für Forschungsförderung häufig die
notwendigen Bedingungen nicht erfüllen. "Das wird für die kommenden
Uni-Rankings sicher nicht förderlich sein", fügt VR Kotsis hinzu.
Konsens besteht zwischen dem Forschungsrat und der uniko auch darin,
dass bei einer Fortschreibung der bisherigen Ausgaben für die
Forschung die Ziele, die von der Bundesregierung in der FTI-Strategie
festgelegt wurden, bis 2020 nicht erreicht werden können.
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