Staatspreisträger unter den Geflüchteten in der Votivkirche

Hungerstreiktag 24 / Peter Waterhouse über den Protest

Wien (OTS) - Peter Waterhouse, Staatspreisträger und Mitglied des österreichischen Kultursenats verbrachte im Zuge der Aktion 'solidarisch schlafen' eine Nacht in der Votivkirche.
Der "wortgewaltige Sprachsucher und Erzähler Peter Waterhouse, der ein auch politisch engagierter Mensch ist, und seine kunstvolle Sprache dafür benützt, um den am Rande der Gesellschaft Stehenden die Menschenwürde wiederzugeben, die ihnen die Mächtigen am Bazar der Kurzschlüsse geraubt haben" (Josef Winkler) hat seine Eindrücke und Schlussfolgerung aus dem Erlebten hat in einem Text festgehalten. "Ich glaube, dass der sakralste Ort in dieser Stunde und in diesen Tagen in der Votivkirche dieses große Bett ist, in dem 67 Personen in eisiger Kälte seit einigen Wochen wohnen", so Waterhouse.

In seinem eindrucksvollen Beitrag hält er fest: "Insgesamt finde ich das Berichten und Reden, das Nachdenken über Flüchtlinge in Österreich allzu sehr geprägt von Diskriminierung und genauer gesagt eigentlich Diskreditierung." Er findet eine 'allgemeine Entmutigung' in den Reden der PolitikerInnen wieder, insbesondere aber bei dem 'Bürgermeister dieser Stadt'. Text und Video von der Nacht des 12.Jänner sind einsehbar auf:
http://www.ots.at/redirect/text_video

In der gestrigen Nacht schlief auch Paul Gulda, Musiker, Organisator und Bühnenkomponist in der Votivkirche und kündigte an, ein Konzert für die Geflüchteten abhalten zu wollen.

Rückfragen & Kontakt:

Refugee Camp Pressetelefon für Rückfragen: 0680/4417174

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0001