• 15.01.2013, 10:07:36
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Staatspreisträger unter den Geflüchteten in der Votivkirche

Hungerstreiktag 24 / Peter Waterhouse über den Protest

Utl.: Hungerstreiktag 24 / Peter Waterhouse über den Protest =

Wien (OTS) - Peter Waterhouse, Staatspreisträger und Mitglied des
österreichischen Kultursenats verbrachte im Zuge der Aktion
'solidarisch schlafen' eine Nacht in der Votivkirche.
Der "wortgewaltige Sprachsucher und Erzähler Peter Waterhouse, der
ein auch politisch engagierter Mensch ist, und seine kunstvolle
Sprache dafür benützt, um den am Rande der Gesellschaft Stehenden die
Menschenwürde wiederzugeben, die ihnen die Mächtigen am Bazar der
Kurzschlüsse geraubt haben" (Josef Winkler) hat seine Eindrücke und
Schlussfolgerung aus dem Erlebten hat in einem Text festgehalten.
"Ich glaube, dass der sakralste Ort in dieser Stunde und in diesen
Tagen in der Votivkirche dieses große Bett ist, in dem 67 Personen in
eisiger Kälte seit einigen Wochen wohnen", so Waterhouse.

In seinem eindrucksvollen Beitrag hält er fest: "Insgesamt finde
ich das Berichten und Reden, das Nachdenken über Flüchtlinge in
Österreich allzu sehr geprägt von Diskriminierung und genauer gesagt
eigentlich Diskreditierung." Er findet eine 'allgemeine Entmutigung'
in den Reden der PolitikerInnen wieder, insbesondere aber bei dem
'Bürgermeister dieser Stadt'. Text und Video von der Nacht des
12.Jänner sind einsehbar auf:
http://www.ots.at/redirect/text_video

In der gestrigen Nacht schlief auch Paul Gulda, Musiker,
Organisator und Bühnenkomponist in der Votivkirche und kündigte an,
ein Konzert für die Geflüchteten abhalten zu wollen.

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