Waldhäusl zum Fall Strasser: "Mit ihm wurde auch das System ÖVP NÖ verurteilt"

Strasser hat sein Handwerk in der ÖVP NÖ gelernt, es ist zu wünschen, dass man dort Gewissenserforschung betreibt

St. Pölten (OTS) - "Entwicklungen wie der jener von Ernst Strasser sind das Ergebnis jahrzehntelanger Machtkonzentration. Derartige Fehlentwicklungen lassen sich immer dort feststellen, wo mit Mehrheiten über alles und jeden drübergefahren wird und politisch anders Denkende schlichtweg ignoriert werden können!", sagt Klubobmann Gottfried Waldhäusl zum heutigen Urteil im Polit-Prozess des Jahres.

"Leider zeigen Verfahren wie dieses auch jene Abgründe auf, die es in der Politik geben kann. Umso durchsichtiger ist daher auch das Manöver von LH Pröll, der nach Auffliegen des Skandals nicht einmal mehr die Handynummer Strassers gehabt haben möchte. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Strasser ist und bleibt der politische Ziehsohn von Erwin Pröll, er war unter der Patronanz des Landesfürsten Landesgeschäftsführer, Klubobmann, Minister und zuletzt auch, durch einen pröllschen Brachialakt, Delegationsleiter der ÖVP im EU Parlament. Er hat daher sein Handwerk in Niederösterreich gelernt und wurde vom Landeshauptmann in jeder Lebenslage stark gefördert!", so der Klubobmann weiter.

"Strasser muss nun die Konsequenzen für sein Fehlverhalten tragen. Ich gehe davon aus, dass dieses Urteil auch seine Ex-Parteifreunde in Niederösterreich aufrüttelt!", schließt Waldhäusl.

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