AK warnt: Mobilfunk-Konsolidierung könnte Tarife verteuern

AK wird Preise genau beobachten - Monitoring von Bundeswettbewerbsbehörde gefordert

Wien (OTS) - "Künftig werden wir den Mobilfunk-Anbietern bei der Preisentwicklung noch genauer auf die Finger schauen", kündigt AK Experte Helmut Gahleitner an. Durch die Übernahme von Orange durch H3G und des Weiterverkaufs der Diskontmarke yesss! an A1 kommt es zu einer deutlichen Reduzierung der Anbieter am Mobilfunkmarkt. "Von der Bundeswettbewerbsbehörde erwarten wir, im Rahmen einer laufenden Marktbeobachtung sicher zu stellen, dass diese Entwicklung nicht zulasten der KonsumentInnen ausgenutzt wird", fordert Gahleitner.

Nach der Übernahme gibt es künftig nur mehr drei flächendeckende Netzbetreiber. yesss! war bis jetzt als Diskontanbieter am Markt. Durch den Verkauf an A1 wird yesss! nun neben "bob" in einem gemeinsamen Unternehmen angeboten. Es ist klar, dass dadurch viel Wettbewerbsdruck aus dem Markt genommen wird. "KonsumentInnen sind jedenfalls nicht die Gewinner dieser Konsolidierung", sagt Gahleitner.

Das Beispiel Simkartenpauschale zeigt, dass es mit dem Wettbewerb schnell vorbei sein kann: Im Sommer 2011 wurde sie von allen Anbietern fast gleichzeitig eingeführt. Zwar profitierten Österreichs KonsumentInnen bislang von besonders günstigen Tarifen, die AK befürchtet hier nun aber eine Trendwende.

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