• 13.01.2013, 12:46:04
  • /
  • OTS0033 OTW0033

Rauch: Darabos steht das Wasser bis zum Hals

Zurückhalten von Studien und Interviewverbote sind Skandal erster Rangordnung - Bei Umstellung auf ein Berufsheer bis zu zehn Jahre zwei Heere zu finanzieren

Utl.: Zurückhalten von Studien und Interviewverbote sind Skandal
erster Rangordnung - Bei Umstellung auf ein Berufsheer bis zu
zehn
Jahre zwei Heere zu finanzieren =

Wien, 13. Jänner 2013 (ÖVP-PD) "Darabos steht das Wasser bis
zum Hals", so ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch zu den heutigen
Aussagen des Verteidigungsministers in der ORF-"Pressestunde", und
weiter: "Mit immer neuen Unwahrheiten versucht Darabos händeringend
einen Ausweg aus seiner selbst eingebrockten Lage zu suchen.
Rekrutierungsprobleme in ganz Europa werden schöngeredet und um
Kritiker mundtot zu machen, sind Darabos alle Mittel recht. Studien
über positive Effekte der Wehrpflicht werden zurückgehalten, dem
Heerespersonal sogar Maulkörbe und Interviewverbot verordnet. Alles
in allem: Ein Skandal erster Rangordnung." Warum sollen wir ein
bewährtes System über Bord werfen und uns auf Experimente
einlassen, so Rauch. "Fakt ist: Unser Bundesheer hat bisher alle
Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erfüllt", betont der ÖVP-
General und verweist auf die enormen Kosten, die durch ein
Berufsheer entstehen würden: "Darabos verschweigt, dass bei einer
Berufsarmee mit mindestens den doppelten Kosten zu rechnen ist und
hohe Anschubfinanzierungen notwendig sind. Die Zahlen des
Verteidigungsministers sind mehrfach von Experten widerlegt worden.
Kein Mensch glaubt, dass diese Berufsarmee gleich viel kosten wird,
wie unser bewährtes Mischsystem." ****

Rauch kritisiert weiter, dass der Verteidigungsminister beinahe
täglich sein Zahlen-Wirrwarr korrigieren muss: "Das ist die reinste
Farce. Darabos verspricht der Bevölkerung Dinge, die er nicht
halten kann. Der umfassende Katastrophenschutz wäre mit dem
Darabos-Schmäh-Modell niemals gewährleiste. Experten schätzen die
Lage sogar so ein, dass bei der Umstellung auf ein Berufsheer, bis
zu zehn Jahre zwei komplette Heere finanziert werden müssten." Das
Argument, mit der Umstellung auf ein Berufsheer folge man dem
europäischen Trend, ist für den ÖVP-General ein weiterer Beleg für
die Nervosität der SPÖ und der bewussten Desinformation der
Bevölkerung. "Österreich ist ein neutraler Staat. Staaten, die auf
ein Berufsheer umgestellt haben, sind in der Regel Mitglieder der
NATO. Wenn der Verteidigungsminister den Beitritt zu diesem
Militärbündnis will, soll er das auch offen sagen und die
Bevölkerung nicht länger für dumm verkaufen", so Rauch, der
abschließend festhält: "Man kann immer klüger werden. Darabos
sollte sich seine neu entflammte Liebe zu Konrad Adenauer zu Herzen
nehmen und im Sinne Österreichs für die allgemeine Wehrpflicht und
den Erhalt des Zivildienstes eintreten. In der SPÖ wäre er mit
dieser Meinung nicht allein."

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel