• 12.01.2013, 14:13:26
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Dekanat Wien 8,9: Schönborn beendet am 18. Jänner Visitation

Das Dekanant besteht aus sieben Pfarren - Eine davon, die Votivkirche, ist aufgrund der seit fast einem Monat währenden Besetzung zu internationaler Berühmtheit gelangt

Utl.: Das Dekanant besteht aus sieben Pfarren - Eine davon, die
Votivkirche, ist aufgrund der seit fast einem Monat währenden
Besetzung zu internationaler Berühmtheit gelangt =

Wien, 12.01.13 (KAP) Nach einem Jahr intensiver Gespräche beendet
Kardinal Christoph Schönborn am 18. Jänner die Visitation des Wiener
Stadtdekanants 8/9. Das Dekanant besteht aus sieben Pfarren - Alser
Vorstadt, Breitenfeld, Canisiuskirche, Lichtental, Maria Treu,
Rossau und Votivkirche. Letztere ist mittlerweile - aufgrund der
seit fast einem Monat währenden Besetzung - zu internationaler
Berühmtheit gelangt.

Kardinal Schönborn wird die Lage sowie die Zukunft der Seelsorge im
Dekanat am Freitag, 18. Jänner, bei einer Pastoralkonferenz mit den
Priestern, Ordensleuten und Pfarrmitarbeitern besprechen. Danach
leitet der Wiener Erzbischof um 18.30 in der Krypta der
Canisiuskirche eine feierliche Abschlussvesper.

Auf "Kathpress"-Anfrage sagte Kardinal Schönborn am Samstag, er sei
im Dekanat 8/9 sehr lebendigen Pfarren begegnet. Unmittelbar
"bedroht" sei keine der Pfarren, wahrscheinlich werde es aber auf
lange Sicht notwendig sein, Pfarren zusammenzulegen. Eine ganz
zentrale Frage sei die Zusammenarbeit der Ordensgemeinschaften. Drei
der Pfarren im Dekanat sind von Orden geführt.

Das Stadtdekanat 8/9 ist im Gegensatz zu anderen Wiener Dekanaten
auch stark von der kategorialen Seelsorge geprägt, denn hier liegen
viele Universitäten, Spitäler aber auch Gefängnisse. Das Dekanat
zählt sieben Pfarren. Von den 65.000 Einwohnern sind 29.000
Katholiken. Im Gebiet befinden sich zahlreiche Bildungseinrichtungen
und Krankenhäuser. Neben dem Allgemeinen Krankenhaus finden sich
weitere Spitäler, drei Universitäten einschließlich
Universitätsseelsorge und Seelsorge an ausländischen Studierenden
(AAI), zahlreiche fremdsprachige Gemeinden, Gefangenenhäuser mit
dort tätigen Seelsorgern sowie das Priesterseminar. Die Liste der zu
visitierenden Einrichtungen war somit für den Kardinal weitaus
umfassender als bei einer "Standard-Visitation", bei der es nur um
Pfarren geht.

Die Visitation des Stadtdekanats 8/9 in der Phase der 2012
gestarteten Wiener Diözesanreform sei ein spannendes Vorhaben, hatte
Dechant Wolfgang Kaes und die Josefstädter Bezirksvorsteherin
Veronika Mickel beim Start der Visitation betont. Kardinal Schönborn
nannte die Diözesanreform im Vorjahr die "tiefst greifende Umbau der
Erzdiözese seit der Pfarr-Reform von Kaiser Joseph II. vor mehr als
200 Jahren".

Mehr auf www.kathpress.at (ende) fam/

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