"Hohes Haus" über Dunkelziffern und Sprachprobleme

Am 13. Jänner um 13.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 13. Jänner 2013, um 13.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Dunkelziffern

Nach mehr als einem Monat sorgt der Salzburger Finanzskandal immer wieder für Überraschungen. Der aktuelle Schuldenstand des Landes liegt ebenso im Dunklen wie die Frage, was genau mit fast 600 Millionen Euro passiert ist. Ein Einzelfall? Das wird sich erst zeigen, denn niemand kann heute sagen, welche Probleme und Risken noch in den Finanzkonstruktionen der Länder und Gemeinden versteckt sind. Dafür ist die Datenlage zu unterschiedlich und unübersichtlich. Vor diesem Hintergrund ist für Josef Moser, den Präsidenten des Rechnungshofs, das von der Regierung angekündigte Spekulationsverbot zu wenig. Notwendig sei die Einführung eines einheitlichen, transparenten Haushaltrechts, um die notwendige Kontrolle zu gewährleisten. Allerdings scheinen das die Länder etwas anders zu sehen. Michael Klonfar über Dunkelziffern in Budgets von Ländern und Gemeinden.

Sprachprobleme

Am kommenden Montag beginnt in Wien wieder die Schuleinschreibung für die Volksschulen. Dabei sollen nur Kinder mit ausreichenden Deutschkenntnissen mit der ersten Klasse Volksschule beginnen dürfen. Kinder mit Sprachproblemen sollen in Vorschulklassen speziell gefördert werden. Die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) hat damit wieder die Debatte entfacht, ob Kinder mit Sprachdefiziten in separaten Klassen oder individuell in der Regelschule gefördert werden sollen. Bettina Tasser hat bei Bildungspolitikern nachgefragt und eine Schule in Wien-Simmering besucht, in der der Großteil der Kinder eine nichtdeutsche Muttersprache hat.

Erfolgskurs

Seit 1. Jänner ist Irland für sechs Monate Vorsitzland der EU. Der frühere "keltische Tiger" hat in der Finanzkrise einen jähen Absturz erlebt und musste 2010 unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen. Doch die Iren sind auf dem Weg der Erholung und könnten ab dem nächsten Jahr wieder auf eigenen Füßen stehen. Die Euro-Krisenmanager hoffen, dass Irland damit zum Muster für die anderen Pleiteländer wird. Doch der Vergleich gilt nur sehr bedingt, berichtet Ernst Kernmayer.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0011