- 11.01.2013, 14:01:38
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FPK-Darmann: Landesrechnungshof muss Veldens Spekulationsgeschäfte prüfen!
Bgm. Vouk hat weiteren Erklärungsbedarf
Utl.: Bgm. Vouk hat weiteren Erklärungsbedarf =
Klagenfurt (OTS) - Der Spekulationsskandal von Veldens Bürgermeister
Ferdinand Vouk sei für diesen alles andere als ausgestanden, richtet
heute FPK-Klubobmann Gernot Darmann dem Kärntner
Gemeindebundpräsidenten aus. Denn mit dessen Erklärung, dass die Bank
Austria einen Großteil des Verlustes trägt, gewinne man eher den
Eindruck als sollte die Bevölkerung weiter hinters Licht geführt
werden. "Daher fordern wir die Überprüfung durch den
Landesrechnungshof", kündigt der freiheitliche Klubobmann einen
entsprechenden Antrag in der nächsten Landtagssitzung an.
Für Darmann stellen sich noch viele Fragen, die es zu klären gilt. So
ist vorrangig der Öffentlichkeit zu erklären, wie der Vergleich mit
der Bank Austria tatsächlich aussieht. Verniedlicht von einem "blauen
Auge" zu sprechen, mit dem die Gemeinde Velden davon gekommen sei,
lasse eher Schlimmes befürchten, vor allem vor dem Hintergrund, dass
Herr Vouk sogar vom ORF bei der Behauptung der Unwahrheit in dieser
Causa überführt wurde.
Folgende Fragen harren laut Darmann einer Erklärung:
1) Wie groß ist der tatsächliche finanzielle Verlust, nach Abzug des
sogenannten "Großteils" der Bank Austria?
2) Wie konnte SPÖ-Bgm. Vouk "seiner" Bank erklären, dass sein ehemals
für Finanzen zuständiger SPÖ-Vizebürgermeister und nunmehriger
Amtsleiter trotz dessen höchstrangigen Funktion als Finanzbeamter die
Grundlagen und Risiken eines Frankenkredites missverstanden haben
soll? Dies wäre so, als würde sich ein Schwimmlehrer über die Nässe
des Wassers wundern.
3) Wer kassierte die Monsterprovision für das Spekulationsgeschäft?
Dies wäre im Übrigen auch im SPÖ-Steuergeldspekulationsskandal in
Salzburg zu hinterfragen.
4) Wo bleiben die Konsequenzen des Gemeindebundpräsidenten, der die
Öffentlichkeit hinsichtlich der eigenen Steuergeldspekulationen
belogen hat und untragbar geworden ist?
5) Welche Rolle spielt SPÖ-Parteichef Kaiser hinsichtlich seines
Wissensstandes? Da die SPÖ im Wahlkampf mit "Verantwortung" und
"Vertrauen" wirbt, müsste Kaiser, wenn er sich selbst ernst nimmt,
seinen Parteikollegen Vouk zum Rücktritt auffordern.
Wenn die Bank Austria tatsächlich einen Großteil der
Spekulationsverluste übernommen habe, sei dies natürlich gut für die
Gemeinde Velden und ihre Bürger. "Was passiert jedoch mit den anderen
Frankenkredit-geschädigten Kunden der Bank Austria wie beispielsweise
den Häuselbauern? Werden auch sie mit der Übernahme eines
"Großteiles" des Verlustes rechnen können? Wohl kaum. Und das ist
auch das zusätzlich Verwerfliche an dieser unappetitlichen Causa",
schließt Darmann.
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