• 11.01.2013, 11:30:44
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LR Dobernig: Wieder Ansiedlungsrekord für Kärnten

44 Betriebsansiedlungen und Expansionen im Jahr 2012 - Dadurch 300 neue Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert

Utl.: 44 Betriebsansiedlungen und Expansionen im Jahr 2012 - Dadurch
300 neue Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Finanz- und Wirtschaftsreferent LR Harald
Dobernig kann auch für das abgelaufene Jahr wieder einen
Ansiedelungsrekord für Kärnten melden. "Wie im Jahr 2011 konnte die
Entwicklungsagentur Kärnten auch 2012 wieder 44 Betriebsansiedlungen
und Expansionen in Kärnten realisieren. Dadurch konnten rund 300 neue
Arbeitsplätze in Kärnten geschaffen und gesichert werden", bilanziert
der Wirtschaftsreferent.

2012 betreute die Entwicklungsagentur (EAK) über 450 Projekte und
Erstanfragen. "Kärnten ist ein guter Standort für
Betriebsansiedelungen, vor allem Betriebe aus Italien drängen
vermehrt nach Kärnten. Von den 44 realisierten Ansiedlungen stammen
21 - also fast die Hälfte - aus Italien. Die restlichen Ansiedlungen
und Expansionen verteilen sich auf Deutschland, Österreich und
Slowenien", gibt Dobernig bekannt.

Zu den Top-Projekten aus Italien zählen die Ansiedlungen und
Expansionsprojekte der Unternehmen Cougar GmbH, Nortec Sport GmbH,
OEN Chemicals GmbH sowie HIP Health Investment Project. Cougar
unterhielt seit 2007 ein Vertriebsbüro in Arnoldstein und siedelte
nun in die ehemalige Intercold-Halle in Hermagor, wo man mit
Jahresbeginn Lacke und Farbstoffe mit 13 Mitarbeitern produziert. Die
Nortec Sport GmbH beschäftigt sich mit Spezialschneeschuhketten für
Sportschuhe. Derzeit arbeiten in Villach vier Mitarbeiter, ein Ausbau
ist geplant.

OEN Chemicals in Arnoldstein ist im Bereich Herstellung und Handel
von Schmierölen und --stoffen sowie Testbenzin für Industriekunden
tätig. Von Arnoldstein aus wird man vor allem Kunden in Nord- und
Westeuropa beliefern. Mit HIP siedelte sich im Technologiepark
Klagenfurt ein weiteres innovatives Unternehmen im Bereich
Medizintechnik mit Fokus auf Orthopädie an.

Auch die aus Deutschland stammende Energate-Unternehmensgruppe hat
sich für eine Ansiedlung in Kärnten entschieden. Mit dem neu
gegründeten Unternehmen LH Fensterprofile GmbH & Co.KG produziert man
nun am neuen Standort in Glantschach Energate Fensterkanteln.
Steigendes Interesse an Kärnten kommt auch von slowenischen
Unternehmen. Das slowenische Softwarehaus Stroka Group gründete die
OMNI4it GmbH, die von Klagenfurt aus den gesamten österreichischen
Markt erschließen wird. Stroka ist in Slowenien führender Spezialist
für Computer, Engineering und individuelle Softwarelösungen.

Ein wichtiger Impuls für die Unterkärntner Wirtschaft ist die
Expansion von Kresta industries. Das Unternehmen investiert rund 13,5
Millionen Euro in den Aufbau eines Kompetenzzentrums für
Projektentwicklung und -abwicklung und sichert damit das Headquarter
in Kärnten nachhaltig ab. Damit setzte sich der Standort in Kärnten
gegenüber weiteren Standorten im Ausland durch.

Dobernig verweist auf die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in
Kärnten. "Diese Unternehmensbeispiele zeigen, dass wir mit der
Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Kärnten auf dem richtigen
Weg sind. In Kärnten finden ausländische Investoren attraktive
Rahmenbedingungen, die wir mit der FTI-Strategie Kärnten 2020 noch
weiter verbessern werden", so Dobernig. An Kärnten werden
insbesondere die geringe Bürokratie, schnelle Genehmigungsverfahren,
die wirtschaftliche und rechtliche Sicherheit sowie die steuerlichen
Rahmenbedingungen geschätzt.

Positiv stimmt die aktuelle Lage mit derzeit über 300 Projekten, die
von der Entwicklungsagentur bearbeitet werden. "Täglich erhalten wie
neue Anfragen seitens italienischer Unternehmen. Jedoch starten viele
Unternehmen aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Lage vorerst
mit einer geringeren Investition. Wie Cougar errichten viele Betriebe
ein Vertriebsbüro um den Markt zu testen und bei Erfolg wird dann
investiert und ausgebaut", zeigt sich EAK-Geschäftsführerin Sabrina
Schütz-Oberländer für das Jahr 2013 zuversichtlich.

Für ihre Leistungen hat die EAK im letzten Jahr auch den "Award for
the Best Inward Investment Agency, Europe 2012" gewonnen, den das
"The New Economy"-Magazin vergibt.
(Schluss)

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