WirtschaftsBlatt: Mirko Kovats schießt sich auf A-Tec-Treuhänder ein

Der A-Tec-Vorstandsvorsitzende nimmt im Exklusiv-Interview erstmals Stellung zu seinem Strafverfahren

Wien (OTS) - In der Freitag-Ausgabe des WirtschaftsBlatt nimmt A-Tec-Vorstandsvorsitzender Mirko Kovats erstmals zu wesentlichen Akteninhalten aus seinem Strafverfahren umfassend Stellung - Kovats schießt sich dabei auf den A-Tec-Treuhänder ein.

Bezüglich der, angeblich der A-Tec kurz vor dem Insolvenzantrag entzogener, 600.000 Euro sagt Kovats: "Diesbezüglich hat die Treuhänderkanzlei Preslmayr bereits geklagt. Es kam zu einem Vergleich zwischen der CII, der eine lange Zahlungsfrist nebst eines substanziellen Abschlags vorsieht. Gegen den Treuhänder laufen Klagen, die meiner Meinung nach weitere Zahlungen an Gläubiger fraglich erscheinen lassen. Auf ihn werden heuer Probleme zukommen -möglicherweise nicht nur zivilrechtlich. Es gibt eine Bilanz, in der der Abschlussprüfer auf einen möglichen Straftatbestand in Millionenhöhe hinweist. Das macht nachdenklich."

Dass Kovats Steuerhinterziehung von bis zu 16 Millionen Euro vorgeworfen wird, erklärt der Industrielle so: "Vielleicht kommt die Summe deswegen zustande, weil gefundene Schuldscheine stets nur die selbe, ansteigende Schuld repräsentieren, die Behörden aber vielleicht mangels Englischkenntnisse Beträge fälschlich addiert haben, statt den Wert einmal anzusetzen."

Bei A-Tec soll die Zukunft so aussehen: "Wir wollen die A-Tec mit den vier Kernbereichen, die wir hatten, wieder beleben. Wir haben hier Erfahrung, auch aus Schaden wird man klug. Es gibt bereits Targets -im Bereich E-Motoren, Maschinenbau, Kupfer-Kathoden und -Anoden, Anlagenbau, Umwelttechnik. Das ist aber noch in einem sehr unverbindlichen Stadium." Finanzieren will er dass ggf. mit einer Kapitalerhöhung, falls die Aktie wieder handelbar wird. Diesbezüglich führe er mit der Börse bereits Gespräche.

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