SJ NÖ: Wieviel Geld bekommt Huber von der VPNÖ?

Grüner Landesgeschäftsführer dient sich ÖVP-Machtapparat an - Bedenkliche ÖVP-Doktrin: "Wer etwas andres meint, ist Landesfeind"

St. Pölten (OTS) - "Wieviel Geld bekommt eigentlich der grüne Landesgeschäftsführer für seine ÖVP-hörigen Pressemeldungen?", fragt sich Boris Ginner, Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend NÖ. Huber begreife die Grünen wohl als 7. Bund der ÖVP und nicht als eigenständige Oppositionspartei. Mit seiner Auftragsarbeit versucht sich Huber als eine Art Mini-Karner wohl Unterschlupf im Pröllschen Machtapparat zu sichern. "Die Huber-Clique zeichnet nicht für die Rettung des schwarzen Bürgermeisteramts in Baden Verantwortung, sondern für die Auflösung ganzer grüner Bezirksorganisationen wie etwa in Scheibbs. Die einst auf niederösterreichischem Boden - in der Hainburger Au - entstandene grüne Protestbewegung hat sich binnen weniger Jahre zu einem reinen Beiwagerl einer selbstherrlichen konservativen Allmachtspartei gewandelt", stellt Ginner fest.

Dass Niederösterreich nach 20 Jahren Pröll-Herrschaft ein demokratiepolitisches Entwicklungsland darstelle, zeige der erschreckende Ton, den die ÖVP-Beißhunde an den Tag legen: "Da wird Druck auf Familien ausgeübt, da werden sämtliche KritikerInnen, ja sogar eigene Europa-Abgeordnete, als Landesfeinde gebrandmarkt und Hasstiraden à la 'abgehalfteter Versager' gegen langgediente Mandatare geschwungen. Diesen bedenklichen Entwicklungen muss der Riegel vorgeschoben werden. Dazu haben die NiederösterreicherInnen am 3. März die Gelegenheit." Angesichts der immer offener zu Tage tretenden Gräben innerhalb der VP NÖ prognostiziert Ginner abschließend: "Das Ende des Systems Pröll naht!"

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