Stronach/Lugar: Euro-Blase für hohe Jugendarbeitslosigkeit mitverantwortlich

Verkleinerung der Euro-Zone oder ein eigener Euro für jedes Land notwendig

Wien (OTS) - "Das "billige Geld" für die südlichen Euroländer kurz nach der Euroeinführung hat ein Jahrzehnt später die hohe Jugendarbeitslosigkeit mit ausgelöst", erklärt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. Millionen Euro wurden in zahlreiche Immobilienprojekte gesteckt, die in Wirklichkeit niemand braucht. Viele Arbeitsplätze - vor allem auch für junge Menschen - basierten auf dieser Spekulationsblase. "Nach der Bankenpleite war die Goldgräberstimmung vorbei und hunderttausende Jugendliche in den Südländern stehen jetzt ohne Job da", so Lugar.

Wenn sich nicht bald etwas ändert, seien Verwerfungen und ein wirtschaftlicher Kollaps laut Lugar nur mehr eine Frage der Zeit, und weiter: "Die von der EZB künstlich niedrig gehaltenen Zinsen für Staatsanleihen der Südländer vergrößern das Problem auf Kosten der anderen Euro-Länder nur noch zusätzlich."

Ein Euro mit eigenem Wechselkurs für jedes Land würde den Südländern hingegen die Möglichkeit geben, ihr wirtschaftliches Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen. "Das Festhalten am Euro in seiner jetzigen Form birgt die große Gefahr, dass auch stabil wirtschaftende Länder wie Österreich mit in den Abgrund gerissen werden. Das dürfen wir nicht zulassen. Eine Verkleinerung der Euro-Zone oder ein eigener Euro für jedes Land werden mit jedem Tag notwendiger", mahnt Lugar ein Ende der gefährlichen Euro-Haftungsunion ein.

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