WKÖ-Vize RfW-BO Amann: SPÖVP-"Besteuerungsorgien" sind Gift für Wirtschaft und Jobs - Entlastungen sind ein Gebot der Vernunft!

Es sei kein Wunder, dass Gewerbe- & Handwerk skeptisch in die Zukunft blicke. Amann fordert Entlastungen des Faktors Arbeit und die Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen.

Wien (OTS) - "Die Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen ist eine von mehreren sinnvollen Einzelmaßnahmen, die Gewerbe und Handwerk sicher nützen würde. Angesichts der Höchststeuerpolitik der Regierung ist es jedenfalls nicht verwunderlich, dass die heimischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe laut KMU-Forschung Austria bei Auftragslage, Umsatz und Beschäftigung skeptisch in die Zukunft blicken. Entscheidend für Wirtschaft und Arbeitsmarkt ist aber eine generelle Stärkung der Kaufkraft und eine Entlastung des Faktors Arbeit - sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Er fordert erneut Steuersenkungen, Leistungsträger und Mittelstand sollen entlastet werden. "Den Eingangssteuersatz auf 25 Prozent zu senken, wäre der erste Schritt. Schritt zwei wäre die Anpassung der Steuerprogression an die Teuerungsrate. Eine Senkung der Lohnnebenkosten ist ohnehin überfällig", so Amann.

Mit dem "Schröpfpaket" steuere Österreich auf eine Abgabenquote von 46 Prozent zu, bei jeder Lohnerhöhung schöpfe die Finanzministerin "den Rahm" ab. So koste ein Lohn- und Gehaltsplus von rund drei Prozent einen Betrieb etwa 4,5 Prozent, dem Beschäftigten bleibe am Ende "dank" der gestiegenen Steuern, Abgaben nicht einmal ein Prozent. "Angesichts dessen ist die Bekämpfung der kalten Progression durch die jährliche Indexierung der Steuerbemessungsgrundlagen und die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent ein Gebot der Stunde und vor allem eines der Vernunft", so Amann. Auch bei den Lohnnebenkosten habe Österreich eine "herausragende" Position. Laut aktueller PwC-Studie habe ein "Modell-KMU" eine Abgabenlast auf Unternehmensgewinne von 53,1 Prozent zu tragen, davon 34,7 Prozent Lohnnebenkosten. Nachbar Deutschland komme auf 46,8 bzw. 21,9 Prozent.

"Angesichts dieser enormen Belastungen darf sich niemand wundern, dass im "Pfusch" rund 20 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet werden. Die Lohnnebenkosten verteuern die Kosten für den Fachbetrieb, Konsumenten suchen den günstigeren Weg und verzichten auf die Gewährleistung", so Amann. Das Modell der Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen, das in Finnland seit Jahren erfolgreich bestehe, könne Abhilfe schaffen, würde zu einer besseren Auftragslage beitragen und zu höheren Einnahmen für den Staat -immerhin gehen laut Experten Finanz und Sozialversicherung durch den "Pfusch" rund 2,5 Milliarden Euro verloren. "Diese Maßnahme allein wäre aber zu kurz gegriffen. Die SPÖVP-"Besteuerungsorgien" sind Gift für Wirtschaft und Jobs. Entlastungen beim Faktor Arbeit sind das einzig richtige Gegenmittel", so Amann.

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