715.000 Einsätze: 2012 war ein neues Rekordjahr für die ÖAMTC-Pannenhilfe

Arbeitsreiche Tage durch eisige Temperaturen im Februar und längere Kälteperioden im Dezember

Wien (OTS) - Es ist eine unglaubliche Zahl: Legt man die rund 715.000 Einsätze, die die Pannenfahrer des ÖAMTC im vergangenen Jahr gefahren sind, auf 365 Tage um, kommt man im Schnitt auf fast 1.960 Einsatzfahrten pro Tag. "Natürlich ist der Andrang nicht an jedem Tag so groß", hält Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe für Wien, Niederösterreich und das Burgenland fest. "Aber gelegentlich, insbesondere bei extremer Kälte oder großer Hitze, kommen die Pannenfahrer und auch die Mitarbeiter in der ÖAMTC-Notrufzentrale gehörig ins Schwitzen." Bisheriges Rekordjahr war 2010 mit rund 688.000 Einsätzen. Hauptgrund für das Übertreffen dieses Wertes im vergangenen Jahr waren laut Samek die "Eiszeiten" Ende Jänner bzw. Anfang Februar 2012: "Allein am 6. Februar mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer österreichweit mehr als 7.700 Mal ausrücken."

Einsatzstärkster Monat für die ÖAMTC-Pannenhilfe war im Vorjahr folgerichtig auch der Februar mit knapp 104.400 Einsätzen in ganz Österreich. Mit Respektabstand folgten Dezember (76.500 Einsätze) und Jänner (66.500 Einsätze). Zum Vergleich: 2011 gab es im Februar österreichweit "nur" 50.700 Einsätze, einsatzstärkster Monat war damals der Jänner mit 64.200 Einsatzfahrten. "Die Sommermonate lagen 2012 hingegen im Durchschnitt - den eher moderaten Temperaturen sei Dank", so der ÖAMTC-Experte. "Die Wartezeit auf die Gelben Engel blieb mit durchschnittlich 33 Minuten auch im Vorjahr wieder erfreulich niedrig." Außerdem gelingt es den ÖAMTC-Pannenfahrern in neun von zehn Fällen, ein liegen gebliebenes Fahrzeug wieder flott zu machen. Die dafür notwendige Zeit liegt im Schnitt bei 18 Minuten -je nach Art der Panne.

Wien unangefochtene Nummer eins bei Einsatzzahlen - größte Zuwächse in Vorarlberg

Das Rekordjahr 2012 machte sich in allen Bundesländern bemerkbar. "Überall in Österreich gab es ein Plus an Einsätzen. Besonders betroffen war Vorarlberg, wo es um rund 19 Prozent mehr Einsatzfahrten als noch 2011 gab", erklärt ÖAMTC-Experte Samek. Auch Salzburg, Oberösterreich (jeweils +16 Prozent) und Tirol (+15 Prozent) verzeichneten starke Zunahmen. Im Osten hielten sich die Zuwächse in Grenzen (Niederösterreich: +9 Prozent, Wien: +8 Prozent, Burgenland: +6 Prozent), dennoch wurden auch hier die Vorjahreswerte übertroffen.

Die österreichweit meisten Einsätze wurden 2012 wieder in Wien gefahren (rund 159.700). Auch in Niederösterreich (120.400) und Oberösterreich (112.000) wurde die 100.000er-Marke deutlich übertroffen. Dahinter reihten sich die Steiermark (94.400), Tirol (83.100), Kärnten (54.000), Salzburg (46.000), Vorarlberg (26.900) und das Burgenland (18.200) ein. Der ÖAMTC-Abschleppdienst kam österreichweit rund 210.200 Mal zum Einsatz - eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber 2011, die sich aus der größeren Gesamteinsatzzahl ergibt.

Rund ein Drittel aller Einsätze entfiel 2012 auf schwache, leere oder defekte Batterien. "Dahinter folgten Probleme mit dem Motor bzw. dem Motormanagement. Weitere 'Klassiker' bei den Pannenursachen waren Schwierigkeiten mit dem Starter, Reifenschäden und 'Aufsperrdienste' wegen defekter oder zugefrorener Schlösser und eingesperrter Autoschlüssel", so der ÖAMTC-Experte abschließend.

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