• 10.01.2013, 09:14:20
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715.000 Einsätze: 2012 war ein neues Rekordjahr für die ÖAMTC-Pannenhilfe

Arbeitsreiche Tage durch eisige Temperaturen im Februar und längere Kälteperioden im Dezember

Utl.: Arbeitsreiche Tage durch eisige Temperaturen im Februar und
längere Kälteperioden im Dezember =

Wien (OTS) - Es ist eine unglaubliche Zahl: Legt man die rund 715.000
Einsätze, die die Pannenfahrer des ÖAMTC im vergangenen Jahr gefahren
sind, auf 365 Tage um, kommt man im Schnitt auf fast 1.960
Einsatzfahrten pro Tag. "Natürlich ist der Andrang nicht an jedem Tag
so groß", hält Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe für Wien,
Niederösterreich und das Burgenland fest. "Aber gelegentlich,
insbesondere bei extremer Kälte oder großer Hitze, kommen die
Pannenfahrer und auch die Mitarbeiter in der ÖAMTC-Notrufzentrale
gehörig ins Schwitzen." Bisheriges Rekordjahr war 2010 mit rund
688.000 Einsätzen. Hauptgrund für das Übertreffen dieses Wertes im
vergangenen Jahr waren laut Samek die "Eiszeiten" Ende Jänner bzw.
Anfang Februar 2012: "Allein am 6. Februar mussten die
ÖAMTC-Pannenfahrer österreichweit mehr als 7.700 Mal ausrücken."

Einsatzstärkster Monat für die ÖAMTC-Pannenhilfe war im Vorjahr
folgerichtig auch der Februar mit knapp 104.400 Einsätzen in ganz
Österreich. Mit Respektabstand folgten Dezember (76.500 Einsätze) und
Jänner (66.500 Einsätze). Zum Vergleich: 2011 gab es im Februar
österreichweit "nur" 50.700 Einsätze, einsatzstärkster Monat war
damals der Jänner mit 64.200 Einsatzfahrten. "Die Sommermonate lagen
2012 hingegen im Durchschnitt - den eher moderaten Temperaturen sei
Dank", so der ÖAMTC-Experte. "Die Wartezeit auf die Gelben Engel
blieb mit durchschnittlich 33 Minuten auch im Vorjahr wieder
erfreulich niedrig." Außerdem gelingt es den ÖAMTC-Pannenfahrern in
neun von zehn Fällen, ein liegen gebliebenes Fahrzeug wieder flott zu
machen. Die dafür notwendige Zeit liegt im Schnitt bei 18 Minuten -
je nach Art der Panne.

Wien unangefochtene Nummer eins bei Einsatzzahlen - größte
Zuwächse in Vorarlberg

Das Rekordjahr 2012 machte sich in allen Bundesländern bemerkbar.
"Überall in Österreich gab es ein Plus an Einsätzen. Besonders
betroffen war Vorarlberg, wo es um rund 19 Prozent mehr
Einsatzfahrten als noch 2011 gab", erklärt ÖAMTC-Experte Samek. Auch
Salzburg, Oberösterreich (jeweils +16 Prozent) und Tirol (+15
Prozent) verzeichneten starke Zunahmen. Im Osten hielten sich die
Zuwächse in Grenzen (Niederösterreich: +9 Prozent, Wien: +8 Prozent,
Burgenland: +6 Prozent), dennoch wurden auch hier die Vorjahreswerte
übertroffen.

Die österreichweit meisten Einsätze wurden 2012 wieder in Wien
gefahren (rund 159.700). Auch in Niederösterreich (120.400) und
Oberösterreich (112.000) wurde die 100.000er-Marke deutlich
übertroffen. Dahinter reihten sich die Steiermark (94.400), Tirol
(83.100), Kärnten (54.000), Salzburg (46.000), Vorarlberg (26.900)
und das Burgenland (18.200) ein. Der ÖAMTC-Abschleppdienst kam
österreichweit rund 210.200 Mal zum Einsatz - eine Steigerung von
fünf Prozent gegenüber 2011, die sich aus der größeren
Gesamteinsatzzahl ergibt.

Rund ein Drittel aller Einsätze entfiel 2012 auf schwache, leere
oder defekte Batterien. "Dahinter folgten Probleme mit dem Motor bzw.
dem Motormanagement. Weitere 'Klassiker' bei den Pannenursachen waren
Schwierigkeiten mit dem Starter, Reifenschäden und 'Aufsperrdienste'
wegen defekter oder zugefrorener Schlösser und eingesperrter
Autoschlüssel", so der ÖAMTC-Experte abschließend.

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