• 09.01.2013, 19:49:12
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LH-Stv. Josef Ackerl zur Heeres-Volksbefragung: "Alles was neu kommt, ist besser als das, was wir jetzt haben!"

ÖVP soll im Sinne unseres Landes handeln und anständige Arbeit auch anständig bezahlen!

Utl.: Utl: ÖVP soll im Sinne unseres Landes handeln und anständige
Arbeit auch anständig bezahlen! =

Wels (OTS) - Anlässlich des heutigen Besuches von Bundeskanzler
Werner Faymann in Wels, fand LH-Stv. Josef Ackerl deutliche Worte zur
anstehenden Heeres-Volksbefragung: "Wir wollen zurecht best-
ausgebildete Ärzte, die sich um unsere Gesundheit kümmern,
Facharbeiter, die Innovationen in unseren Betrieben vorantreiben oder
Handwerker, die genau wissen, was bei einem Wasserrohrbruch zu tun
ist. Beim Schutz unseres Landes, unserer Sicherheit und der Fürsorge
diskutieren wir aber darüber, ob wir wirklich mehr Profis brauchen.
Ich bin mir sicher ja und ich bin davon überzeugt, dass alles, was
neu kommt besser ist, als das, was wir jetzt haben", so LH-Stv. Josef
Ackerl.

Die Sicherheitsanforderungen innerhalb Europas und der Welt haben
sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Der Schutz ist
komplexer und aufwändiger geworden, genauso wie die Fürsorge für
(kranke) Mitmenschen. Deshalb setzt sich die SPÖ Oberösterreich für
mehr Profis beim Bundesheer und im Gesundheits- und Sozialsystem ein.
"Wir werden unsere Energie in den nächsten Tagen voll darauf
konzentrieren den Mitmenschen zu vermitteln, warum wir glauben, dass
ein Profi-Heer und ein freiwilliges Sozialjahr der richtige Weg für
unser Land ist", so Ackerl.

Ein wichtiges Argument: die Freiwilligkeit, die ein wesentlicher
Motivator im Einsatz für Andere ist. Ein anderes, die finanzielle
Absicherung, die die SPÖ mit dem Profimodell einführen möchte: "Wem
1400 Euro brutto zu viel Bezahlung für den Einsatz für die
Mitmenschen sind, der muss sich ja nicht melden und kann auch in
Zukunft ehrenamtlich tätig sein, wie es so viele neben ihrem Beruf
auch heute schon tun. Für ein selbstfinanziertes Leben ist dieser
Betrag aber gerade ausreichend und deshalb notwendig.Wer anständige
Arbeit leistet, soll auch anständig dafür bezahlt werden. Außerdem
ist das freiwillige soziale Jahr eine gute Möglichkeit für Frauen und
Männer, sich beruflich im Sozial- und Gesundheitsbereich neu zu
orientieren. Es wäre schön, wenn die ÖVP im Sinne unseres Landes
handeln würde und sich mit uns gemeinsam für eine vernünftige
Ausbildung für diese Menschen einsetzen würde", so Ackerl.
Und zur Pflegediskussion ließ Ackerl wissen: "Es ist eine aufgelegte
Schmähtandlerei von Spindelegger & Co. davon zu reden, dass es ohne
Zivildiener keine Pflege mehr in Heimen gibt. 99% sind
hauptberufliche Pflegekräfte mit qualifizierter Ausbildung. Ich weiß
schon, dass es vielen Schwarzen recht wäre, würden hauptsächlich
Zivis als billige Pflegekräfte die Arbeit machen. Aber Pflege braucht
neben der Liebe zu den Menschen eben auch Fachlichkeit und die muss
uns auch was Wert sein als Gemeinschaft", so Ackerl.
Auch Bundeskanzler Werner Faymann äußerte sich zu der anstehenden
Volksbefragung: "Nicht der Umgang mit der Waffe sondern Bildung und
Wissen helfen Menschen dabei, das Leben leben zu können, das sie
gerne möchten. Deshalb bin ich dafür, dass wir junge Menschen nicht
ein ein System zwingen, in das sie gar nicht hineinwollen. Denn "Wir
Sozialdemokraten machen die Welt ein Stück gerechter und dazu gehört
auch, sich für die Abschaffung der Wehrpflicht einzusetzen", schloß
Faymann vor etwa 400 Menschen sein Referat.

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