- 09.01.2013, 12:41:26
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Heinisch-Hosek: Vorschlag von Mikl-Leitner zur Zivildienstöffnung für Frauen grotesk
Freiwilliges Soziales Jahr bietet angemessene Entlohnung für Frauen und Männer
Utl.: Freiwilliges Soziales Jahr bietet angemessene Entlohnung für
Frauen und Männer =
Wien (OTS/SK) - "Mit unserem Vorschlag des freiwilligen Sozialen
Jahres werden Frauen und Männer angemessen bezahlt und er schafft
berufliche Perspektiven für Frauen und Männer. Warum sollten wir
daher den schlechter bezahlten Zivildienst für Frauen öffnen, wenn es
eine bessere und vor allem gut bezahlte Alternative gibt? Oder will
die Innenministerin, dass Frauen als billige Arbeitskräfte ausgenutzt
werden?", fragt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek auf die
Aussagen von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. ****
"Der Vorschlag von Johanna Mikl-Leitner ist eher grotesk und zeigt,
dass die ÖVP auf die drängenden sozialpolitischen Fragen keine
Antworten hat", sagte die Ministerin. Im Vorschlag der SPÖ wäre es
hingegen so, dass es für all jene, die sich für ein freiwilliges
Soziales Jahr entscheiden, eine angemessene kollektivvertragliche
Entlohnung von rund 1.400 Euro brutto und das 14 Mal im Jahr gäbe.
Damit werde auch die nötige soziale Absicherung geschaffen. Und das
freiwillige Soziale Jahr soll auch für bestimmte Ausbildungen für
Gesundheits-, Krankenpflege- und Pflegeberufe als Pflichtpraktikum
angerechnet werden können.
"Die Arbeit im Gesundheits- und Sozialbereich ist wichtig und
wertvoll und wird im Sozialen Jahr entsprechend bezahlt. Mir ist die
Gesundheits- und Sozialarbeit mehr wert als ein Taschengeld. Durch
das Soziale Jahr wird niemand mehr gezwungen, etwas zu tun: Arbeit
aus freien Stücken und eigenem Antrieb wird besser erledigt als
erzwungene Arbeit", betont Heinisch-Hosek. (Schluss) bj/mp
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