Heinisch-Hosek: Vorschlag von Mikl-Leitner zur Zivildienstöffnung für Frauen grotesk

Freiwilliges Soziales Jahr bietet angemessene Entlohnung für Frauen und Männer

Wien (OTS/SK) - "Mit unserem Vorschlag des freiwilligen Sozialen Jahres werden Frauen und Männer angemessen bezahlt und er schafft berufliche Perspektiven für Frauen und Männer. Warum sollten wir daher den schlechter bezahlten Zivildienst für Frauen öffnen, wenn es eine bessere und vor allem gut bezahlte Alternative gibt? Oder will die Innenministerin, dass Frauen als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden?", fragt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek auf die Aussagen von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. ****

"Der Vorschlag von Johanna Mikl-Leitner ist eher grotesk und zeigt, dass die ÖVP auf die drängenden sozialpolitischen Fragen keine Antworten hat", sagte die Ministerin. Im Vorschlag der SPÖ wäre es hingegen so, dass es für all jene, die sich für ein freiwilliges Soziales Jahr entscheiden, eine angemessene kollektivvertragliche Entlohnung von rund 1.400 Euro brutto und das 14 Mal im Jahr gäbe. Damit werde auch die nötige soziale Absicherung geschaffen. Und das freiwillige Soziale Jahr soll auch für bestimmte Ausbildungen für Gesundheits-, Krankenpflege- und Pflegeberufe als Pflichtpraktikum angerechnet werden können.

"Die Arbeit im Gesundheits- und Sozialbereich ist wichtig und wertvoll und wird im Sozialen Jahr entsprechend bezahlt. Mir ist die Gesundheits- und Sozialarbeit mehr wert als ein Taschengeld. Durch das Soziale Jahr wird niemand mehr gezwungen, etwas zu tun: Arbeit aus freien Stücken und eigenem Antrieb wird besser erledigt als erzwungene Arbeit", betont Heinisch-Hosek. (Schluss) bj/mp

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