"Eco" über teure Liebe und Schladminger Investitionen

Am 10. Jänner um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 10. Jänner 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Was bringt die Ski-WM? Die Schladminger Millionen-Investitionen im Check

Alles höher, schöner, größer. Am 4. Februar startet in Schladming mit den alpinen Ski-Weltmeisterschaften ein Feuerwerk an sportlichen und gesellschaftlichen Events. Die obersteirische Tourismusgemeinde steht für zwei Wochen im Rampenlicht der Öffentlichkeit, wodurch auch die Zukunft der Fremdenverkehrsregion Schladming-Rohrmoos-Dachstein bestimmt wird. Billig ist die Ski-WM nicht: Mehr als 200 Millionen Euro hat die öffentliche Hand in moderne Liftanlagen, Kongressgebäude und Garagenparkplätze gesteckt, noch einmal 200 Millionen haben Hoteliers und Gastronomiewirtschaft in ein Facelifting des eigenen touristischen Angebots investiert. Fast 1.800 zusätzliche Hotelbetten wurden geschaffen, in der Hoffnung, diese auch nach der WM auslasten zu können. "Eco" beschäftigt sich mit den Millionen und mit den Chancen dieses Megaereignisses - und mit den Risken. Denn schon einmal, vor 30 Jahren, war Schladming Schauplatz einer alpinen Ski-WM gewesen - und schon einmal verpassten die Ennstaler den Aufstieg in den "Tourismus-Himmel".

Autotrends: Was die Neuen können und wie es den heimischen Zulieferern geht

Ab Donnerstag können auf der Automesse in Wien 400 Modelle bestaunt werden: teure Geländewagen, schnittige Cabrios, billige Kleinwagen und kompakte Familienautos. Der Schein trügt. Der Automobilbranche geht es unterschiedlich. Citroen, Renault, Opel und Fiat hatten schon bessere Zeiten gesehen. Die großen Hersteller können dank neuer Absatzmärkte in Asien jubeln. Ernüchternd sieht auch die Bilanz für Elektroautos aus. In den vergangenen zwölf Monaten sind gerade einmal 460 Elektroautos in Österreich neu auf die Straße gebracht worden. "Eco" zeigt die Trends und wirft einen Blick hinter die Kulissen der heimischen Automobilbranche. Immerhin geht es insgesamt um 200.000 Arbeitsplätze - vor allem durch die starke Zulieferindustrie für praktisch alle Hersteller.

Teure Liebe: Wie Partnervermittler werben - und wie viel sie kassieren

Große Liebe oder heiße Affäre? Das Internet erobert die Schlafzimmer der Österreicher. Mehr als 700.000 Singles tummeln sich auf Online-Partnerbörsen, Flirtportalen oder Casual-Dating-Seiten, die ganz offen zum Seitensprung einladen. Jede zweite Freundschaft und Beziehung in Österreich hat gegenwärtig ihren Ursprung im Internet. Wer sich aktiv in einer Singlebörse bewegen will, muss dafür allerdings rund 60 Euro oder mehr pro Monat auf den Tisch legen. Die heimische Branche, so wird geschätzt, kommt derzeit auf einen Jahresumsatz von 17,7 Millionen Euro - mehr als das Achtfache als noch vor zehn Jahren. Doch der Markt ist überhitzt. Die Grenzen des Wachstums sind für die etablierten Anbieter, hinter denen meist große Verlage stehen, offensichtlich erreicht. Eine Konsolidierung steht an, wer wen übernimmt, ist offen. Für die suchenden Kunden heißt das:
Sie werden aggressiv umworben, mit Lockangeboten geködert - und manchmal auch über den Tisch gezogen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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