• 09.01.2013, 09:08:25
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ÖAMTC lotst durch den "Mautdschungel" in Europa (+Grafik)

Seit Jahresbeginn 3,9-prozentige Erhöhung der Mautgebühren in Italien

Utl.: Seit Jahresbeginn 3,9-prozentige Erhöhung der Mautgebühren in
Italien =

Wien (OTS) - Jedem Land seine Maut - wer mit dem Auto durch Europa
reist, wird schnell bemerken, dass die europäischen Staaten über eine
Vielzahl an unterschiedlichen Mautregelungen verfügen. Viele der
Straßenbenützungsgebühren können schon vor Reiseantritt entrichtet
bzw. Vignetten bei österreichischen Vertriebsstellen gekauft werden.
Von versuchtem Mautprellen oder dem Nichtkleben von Vignetten rät
ÖAMTC-Reiseexpertin Maria Scheucher dringend ab: "In Slowenien
beispielsweise zahlen Vignetten-Sünder bis zu 800 Euro Strafe."

Straßenbenützungsgebühren im Überblick

* Vignettenpflicht: Die besteht nicht nur in Österreich, sondern auch
in Bulgarien, Slowenien und der Schweiz sowie in Tschechien und der
Slowakei - in beiden letzteren jedoch nicht für Motorräder. Vignetten
für Slowenien und die Schweiz sind an allen ÖAMTC-Stützpunkten
erhältlich. Die Slowakei-Vignette gibt es an den Stützpunkten in
Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, die tschechische Vignette
in der ÖAMTC-Zentrale am Wiener Schubertring sowie an den ÖAMTC
Stützpunkten Gmünd, Waidhofen/Thaya und Zwettl.

In Ungarn und Rumänien gibt es derzeit ein elektronisches
Vignettensystem. Der Lenker erhält nach Bezahlung und Angabe des
Fahrzeugkennzeichens einen Beleg, den er unbedingt aufbewahren
sollte. Ein Tipp der ÖAMTC-Touristikerin "Beim Kauf die Richtigkeit
der Daten, vor allem des Kennzeichens, nochmals kontrollieren." Die
ungarische E-Vignette kann man bei der ÖAMTC-Grenzdienststelle
Nickelsdorf beziehen.

* Streckenbezogene Maut: Viele europäische Staaten berechnen die
Gebühr für die Straßenbenützung anhand der Streckenlänge. In Ländern
wie Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Mazedonien,
Norwegen, Polen, Portugal, Serbien, Spanien und der Türkei gibt es
fixe Mautstellen, an denen bezahlt wird. In Italien sind Autofahrer
seit 1. Jänner 2013 mit einer Teuerung konfrontiert: Die Mautgebühren
auf Italiens Autobahnen wurden um durchschnittlich 3,9 Prozent
erhöht. Erhältlich ist die Viacard zur Bezahlung der italienischen
Maut an allen ÖAMTC-Stützpunkten.

Mit dem ÖAMTC-Routenplaner Mautgebühren berechnen

Mithilfe des ÖAMTC-Routenplaners, online abrufbar unter
www.oeamtc.at/routenplaner, können neben idealer Strecke und
Fahrtzeit auch die Mautkosten für die Fahrt in den Urlaub bequem von
zu Hause aus berechnet werden. Auch Sondergebühren für die Nutzung
von Tunnels und Brücken werden bei der Berechnung berücksichtigt.
Zusätzlich findet man in der ÖAMTC Länderdatenbank sachdienliche
Tipps zu den wichtigsten Bestimmungen in den beliebtesten
Reiseländern.

Aviso an die Redaktionen:
Eine Grafik zur Aussendung steht unter www.oeamtc.at/presse zum
Download zur Verfügung.

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