ÖAMTC lotst durch den "Mautdschungel" in Europa (+Grafik)

Seit Jahresbeginn 3,9-prozentige Erhöhung der Mautgebühren in Italien

Wien (OTS) - Jedem Land seine Maut - wer mit dem Auto durch Europa reist, wird schnell bemerken, dass die europäischen Staaten über eine Vielzahl an unterschiedlichen Mautregelungen verfügen. Viele der Straßenbenützungsgebühren können schon vor Reiseantritt entrichtet bzw. Vignetten bei österreichischen Vertriebsstellen gekauft werden. Von versuchtem Mautprellen oder dem Nichtkleben von Vignetten rät ÖAMTC-Reiseexpertin Maria Scheucher dringend ab: "In Slowenien beispielsweise zahlen Vignetten-Sünder bis zu 800 Euro Strafe."

Straßenbenützungsgebühren im Überblick

* Vignettenpflicht: Die besteht nicht nur in Österreich, sondern auch in Bulgarien, Slowenien und der Schweiz sowie in Tschechien und der Slowakei - in beiden letzteren jedoch nicht für Motorräder. Vignetten für Slowenien und die Schweiz sind an allen ÖAMTC-Stützpunkten erhältlich. Die Slowakei-Vignette gibt es an den Stützpunkten in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, die tschechische Vignette in der ÖAMTC-Zentrale am Wiener Schubertring sowie an den ÖAMTC Stützpunkten Gmünd, Waidhofen/Thaya und Zwettl.

In Ungarn und Rumänien gibt es derzeit ein elektronisches Vignettensystem. Der Lenker erhält nach Bezahlung und Angabe des Fahrzeugkennzeichens einen Beleg, den er unbedingt aufbewahren sollte. Ein Tipp der ÖAMTC-Touristikerin "Beim Kauf die Richtigkeit der Daten, vor allem des Kennzeichens, nochmals kontrollieren." Die ungarische E-Vignette kann man bei der ÖAMTC-Grenzdienststelle Nickelsdorf beziehen.

* Streckenbezogene Maut: Viele europäische Staaten berechnen die Gebühr für die Straßenbenützung anhand der Streckenlänge. In Ländern wie Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Norwegen, Polen, Portugal, Serbien, Spanien und der Türkei gibt es fixe Mautstellen, an denen bezahlt wird. In Italien sind Autofahrer seit 1. Jänner 2013 mit einer Teuerung konfrontiert: Die Mautgebühren auf Italiens Autobahnen wurden um durchschnittlich 3,9 Prozent erhöht. Erhältlich ist die Viacard zur Bezahlung der italienischen Maut an allen ÖAMTC-Stützpunkten.

Mit dem ÖAMTC-Routenplaner Mautgebühren berechnen

Mithilfe des ÖAMTC-Routenplaners, online abrufbar unter www.oeamtc.at/routenplaner, können neben idealer Strecke und Fahrtzeit auch die Mautkosten für die Fahrt in den Urlaub bequem von zu Hause aus berechnet werden. Auch Sondergebühren für die Nutzung von Tunnels und Brücken werden bei der Berechnung berücksichtigt. Zusätzlich findet man in der ÖAMTC Länderdatenbank sachdienliche Tipps zu den wichtigsten Bestimmungen in den beliebtesten Reiseländern.

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