Nationalbank: BZÖ-Bucher kritisiert skandalösen Postenschacher

Nowotny und Co. Garant für Einzementierung der rot-schwarzen Privilegien in der Notenbank

Wien (OTS) - "Die aktuellen Neubesetzungen beziehungsweise Verlängerungen in der Nationalbank sind ein skandalöser rot-schwarzer Postenschacher. Der SPÖ-Mann Gouverneur Ewald Nowotny ist bisher nur aufgefallen, in dem er die Eurokrise beziehungsweise das Griechenland-Desaster schöngeredet hat und für die Finanzierung der Misswirtschaft der EU-Pleiteländer durch Milliarden an österreichischem Steuergeld eingetreten ist. Seine Mandatsverlängerung ist eine Verhöhnung der österreichischen Steuerzahler", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher zur heute erfolgten Bestellung des Direktoriums der OeNB durch den Ministerrat.

Außerdem habe Nowotny bisher nicht einmal ansatzweise versucht, den Privilegiendschungel in der Österreichischen Nationalbank zu roden. "Viele Nationalbanker gehen noch immer mit 55 Jahren mit 85 Prozent des Letztbezuges in Pension, während von den Österreichern immer längere Arbeitszeiten abverlangt werden und sie mit einer mickrigen Pension abgespeist werden", so Bucher, der darauf verwies, dass die Durchschnittspension eines Nationalbankers von der Reinigungskraft bis zum Gouverneur um die 70.000 Euro betrage.

"In der Nationalbank müsste dringendst einmal aufgeräumt werden. Leider sind Nowotny und Co. aber der Garant dafür, dass alles beim Alten bleibt und die rot-schwarzen Privilegien für die nächsten Jahre dort gesichert sind. Die Zeche dafür zahlen wieder einmal die österreichischen Steuerzahler", kritisierte der BZÖ-Chef.

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