• 08.01.2013, 11:14:38
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Jungbauern sagen Ja zur Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst

Kast: Österreich darf nicht zum Vollkaskostaat werden

Utl.: Kast: Österreich darf nicht zum Vollkaskostaat werden =

Wien (OTS) - Am 20.01. kommt es erstmals zu einer österreichweiten
Volksbefragung, dessen Ergebnis von der Bundesregierung als politisch
verbindlich anerkannt wird. Bei diesem Urnengang wird in Österreich
eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Die Position der
Jungbauernschaft ist dabei eine ganz klare: Sie steht geschlossen
hinter der Wehrpflicht und dem Zivildienst.

Landwirtschaftlicher Zivildienst und Katastrophenschutz als
wichtige Eckpfeiler

Gerade die Wehrpflicht hat sich in den letzten Jahren zum Beispiel
im Katastrophenschutz als unerlässlich erwiesen. Der
landwirtschaftliche Zivildienst wird von zirka 140 jungen Männern
jährlich abgeleistet, die mit dieser Tätigkeit vielen Betrieben
helfen können, welche durch einen schweren Schicksalsschlag in Not
geraten sind. Viele davon sind Mitglieder der Österreichischen
Jungbauernschaft und beurteilen diese Tätigkeit als "eine wertvolle
und unbezahlbare Erfahrung". Es gibt aber auch genügend Jungbauern,
die im Laufe ihres Präsenzdienstes als Rekruten in Katastrophenfällen
im Einsatz waren.

Österreich darf nicht zum Vollkaskostaat werden

"Die Wehrpflicht ist eines der letzten Instrumente, mit der junge
Österreicher einen Dienst am Staat erbringen. Das ist auch wichtig,
denn junge Menschen sollen nicht nur ihre Rechte in Anspruch nehmen,
sondern auch Pflichten erfüllen und so zu einem positiven Miteinander
in unserem Land beitragen. Wir müssen aufpassen, dass sich Österreich
nicht zum Vollkaskostaat entwickelt", so Stefan Kast, Bundesobmann
der Österreichischen Jungbauernschaft - Bauernbund-Jugend.

"Zahlreiche Funktionäre der Österreichischen Jungbauernschaft
haben bereits eine Unterstützungserklärung auf der Plattform 'Einsatz
für Österreich' abgegeben", berichtet Kast über die Mobilisierung der
eigenen Mitglieder. "Wir setzen in den nächsten Tagen alle Hebel in
Bewegung und wollen vor allem über Social Media & Co. die jungen
Menschen zur Teilnahme und zu einem Ja in der Wehrpflicht-Frage
bewegen", so Kast abschließend.
(Schluss)

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