Kirchenstatistik 2011: Priesterzahlen stabil, Zunahme bei Taufen

Zahlen bei Erstkommunion, Firmung, Trauung und Gottesdienstbesuch dafür leicht rückgängig - Weiterhin dichtes Netz an Pfarren und Seelsorgestellen

Wien, 08.01.13 (KAP) Die offizielle Kirchenstatistik für das Jahr 2011, die am Dienstag von der Österreichischen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde, enthält neben den Zahlen hinsichtlich der Katholiken u.a. auch Angaben hinsichtlich des Klerus, der Ordensleute und der Pfarren sowie Angaben über das seelsorgliche Leben der Kirche, sichtbar etwa an der Zahl der Taufen oder Gottesdienstbesucher. Während bei den Taufen in Plus zu verzeichnen ist, ging die Zahl der sonntäglichen Messbesucher wie auch schon in den Vorjahren weiter zurück.

Die Zahl der in Österreich wirkenden Priester ist laut der aktuellen Kirchenstatistik 2011 nur leicht zurückgegangen: von 4.066 im Jahr 2010 auf 4.035 im Jahr 2011. Diese Zahl setzt sich aus den in Österreich wirkenden Diözesanpriestern, Priestern aus anderen Ländern sowie Ordenspriestern zusammen. Während die Zahlen der Ordenspriester (2011: 1.543; 2010: 1.545) und ausländischen Priester (2011: 374; 2010: 375) so gut wie gleich geblieben sind, ist bei den Diözesanpriester ein leichter Rückgang festzustellen (2011: 2.118; 2010: 2.146). 128 österreichische Diözesanpriester sind zusätzlich noch in anderen Ländern der Welt tätig (2010: 143).

Stetig im Wachsen, wenn zuletzt auch nur leicht, ist die Zahl der ständigen Diakone: Die amtliche Statistik für 2011 weist 628 aus (2010: 625, 2009: 607, 2008: 580). Die Zahl der Ordensbrüder ging mit 514 (2010: 516) nur unwesentlich zurück. Aus den Daten ergibt sich, dass die Zahl der Ordensmänner in Österreich (Ordensbrüder und Ordenspriester) stabil ist. Die Zahl der Ordensschwestern ist hingegen von 4.381 (2010) auf 4.280 (2011) gesunken.

Von Stabilität geprägt ist das österreichweit nach wie vor sehr dichte Netz von Pfarrgemeinden: Mit insgesamt 3.047 Pfarren sowie 1.279 weiteren Seelsorgestellen gab es 2011 keine nennenswerten Veränderungen gegenüber 2010 (die Zahl der Pfarren hat leicht zugenommen, jene der Seelsorgestellen abgenommen).

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