- 08.01.2013, 09:52:07
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Lopatka: "Die Austrian Development Agency bekommt 30 Millionen Euro um ein Wasserprogramm für die EU umzusetzen"
Vereinte Nationen erklären 2013 zum Internationalen Jahr der Wasserkooperationen
Utl.: Vereinte Nationen erklären 2013 zum Internationalen Jahr der
Wasserkooperationen =
Wien (OTS) - "Fast 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu
sauberem Trinkwasser. 2,5 Milliarden Menschen leben ohne
Sanitäreinrichtungen", so Staatssekretär Reinhold Lopatka anlässlich
des Auftakts des Jahres des Wassers der Vereinten Nationen. Um
weltweit Staaten und Organisationen zu motivieren in Fragen
nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung vermehrt zusammen zu
arbeiten, erklärten die Vereinten Nationen das Jahr 2013 zum
Internationalen Jahr der Wasserkooperationen.
"Die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die
Austrian Development Agency, (ADA), wird in den kommenden vier Jahren
ein Projekt der Europäische Kommission umsetzen, das 350.000 Menschen
in ländlichen Kleinstädten Ugandas mit Sanitäranlagen ausstattet und
ihnen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht. Dafür stellt die
Europäische Kommission 30 Millionen Euro zur Verfügung", so Lopatka.
In Uganda trägt Österreich schon seit 16 Jahren dazu bei, dass
viele Kleinstädte und ländliche Gebiete über eine gut funktionierende
Wasser- und Sanitärversorgung verfügen. "Mit österreichischer
Unterstützung bekommen schon jetzt jährlich 60.000 Menschen in allen
vier Landesregionen Ugandas Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu
verbesserten Sanitäranlagen", erklärt Lopatka. "Daher ist auch der
Kommissionsauftrag erfolgt."
"Sauberes Wasser ist überlebenswichtig. Bessere Wasser- und
Sanitärversorgung können jährlich 3,5 Millionen Menschenleben retten"
hielt Lopatka fest. "Österreich ist Wasser schon lang ein wichtiges
Thema. Die österreichische Wasser- Expertise wird international
geschätzt." So wurden auch in Ruanda 450 Kilometer Wasserleitungen
mit österreichischer Unterstützung verlegt und seit Kurzem engagiert
sich die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit
Global Water Partnership auch im grenzüberschreitenden
Wasserressourcenmanagement im Einzugsgebiet des Akanyaru-Flusses
zwischen Ruanda und Burundi.
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