AktionsGemeinschaft - Austauschinitiativen: Integraler Bestandteil einer modernen tertiären Ausbildung

Wien (OTS) - Der Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, Florian Lerchbammer, hat zusammen mit Philipp Depisch, von der Initiative pro Mitteleuropa ("IPM") die angespannte Situation europäischer Austauschinitiativen diskutiert. Die IPM versteht sich als internationale Netzwerkplattform, die, neben der "IPM-International" mit Sitz in Wien, mittlerweile in fünf Staaten Europas Zweigstellen unterhält. Im Jänner 2012 hat die Organisation eine hochkarätig besetzte Konferenz mit Teilnehmern aus 12 Staaten, darunter der damalige Vizepräsident der russischen Staatsduma, veranstaltet.

Die AktionsGemeinschaft sieht, wie auch die IPM, die Förderung von Erasmus und ähnlichen Austauschinitiativen (z.B. das zentraleuropäische Spezialprogramm CEEPUS) als zentralen Bestandteil der europäischen Wettbewerbspolitik. Des Weiteren ist Auslandserfahrung mittlerweile ein Must-Have in jedem Lebenslauf und somit nicht nur für die persönliche Weiterentwicklung förderlich, sondern auch dem beruflichen Erfolg zuträglich.

Dass die Haushaltslage der EU prekär ist, ist soweit nichts Neues. Dass nun auch Erasmusstipendien am seidenen Faden hängen, stößt vielen Studierenden bitter auf. Obwohl die Erasmus-Finanzierungskrise für das kommende akademische Jahr (2013/2014) schlussendlich doch abgewendet werden konnte, steht die Finanzierung zukünftiger Stipendien noch in den Sternen.

Begrüßenswert hingegen sind neben dem Erasmusauslandsaufenthalt zusätzliche Entwicklungen, wie etwa die Förderung der Knowledge-Alliances. Trotz allem müssen weitere Initiativen folgen, um zukünftig Forschung und Lehre langfristig und auf internationaler Ebene zu fördern.

Im Rahmen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von ERASMUS fordert die AktionsGemeinschaft folgende Verbesserungen:

  • Transparente Regeln zur internationalen Anerkennung erlangter ECTS und Studienabschlüsse;
  • Qualitätskatalog für teilnehmende Universitäten;
  • Vielseitiges Angebot für ein breites Spektrum an Bedürfnissen.

Nicht zu vernachlässigen sind laut dem internationalen Sekretär der AG, Florian Weinberger, außerdem Verbesserungen der Rahmenbedingungen im europäischen Hochschulraum:

  • Harmonisierung der akademischen Kalender der EU-Mitgliedstaaten;
  • Harmonisierung der Studiendauer, Förderung der Mobilität beim Übergang von Bachelor- auf Masterstudium;
  • Harmonisierung der ECTS Bemessung.

Rückfragen & Kontakt:

Florian Lerchbammer
Bundesobmann
Tel.: 0676 438 01 64
E-Mail: Florian.Lerchbammer@aktionsgemeinschaft.at

Kerstin Kneidinger
Pressesprecherin
Tel.: 0699 130 47 317
E-Mail: kerstin.kneidinger@aktionsgemeinschaft.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGP0001